Sony startet Online-Musikservice Connect auch in Europa

ATRAC3-komprimierte Musikstücke und Alben für Windows-PCs und Sony-Audio-Player

Der Unterhaltungskonzern Sony versucht nun auch in Europa mit kostenpflichtigen Musik-Downloads Geld zu verdienen. Der "Connect" getaufte Musik-Download-Shop bietet nun auch außerhalb der USA Titel von Sony Music sowie anderen Major- und Independent-Plattenlabels im ATRAC3-Format zum Download für Windows-PC-Nutzer an.

Anzeige

Die Preise der Musikstücke scheinen sich - soweit ein kurzes Stöbern im Shop ergab - bei Connect zwischen 1,19 Euro bis hoch zu 1,69 Euro pro Musikstück zu bewegen. Bei den Alben liegen die Preise etwa bei 9,99 bis 14,99 Euro. Einige deutsche Interpreten sind auch im Angebot vertreten, wie z.B. "Xavier Naidoo" und die "Wildecker Herzbuben" (1,69 Euro/Song), während "Herbert Grönemeyer" oder "Wir sind Helden" fehlen. Im Preisvergleich scheint Apples europäisches iTunes mit nur 99 Cent pro Song oder 9,99 Euro pro Album besser abzuschneiden.

Connect erlaubt, pro Bestellvorgang maximal 20 Titel oder Alben herunterzuladen. Wie bei Apples iTunes-Dienst, bei dem kopiergeschützte AAC-Musikdateien auf Mac/PC und auch beliebig auf den eigenen iPod überspielt werden dürfen, jedoch nur bei Zustimmung des jeweiligen Musiklabels Kopien auf CD oder ins MP3-Format gestattet werden, beschränkt auch Sonys Connect die Nutzung der erworbenen Musikstücke (ATRAC3-Format mit 132 Kbps). Neben beliebig oft wiedergebbaren Musikstücken, gibt es - entsprechend markiert - auch eineschränkt oft abspielbare. Zudem können die Musikstücke nur auf Sonys ATRAC3-kompatible Memory-Stick- (MagicGate) und etwa Festplatten-Audio-Player (Network Walkman) überspielt werden. Unterstützt werden sollen zwar auch Geräte anderer Hersteller, diese müssen dazu aber Sonys Kopierschutztechniken OpenMG oder MagicGate unterstützen, was bisher keiner zu machen scheint.

Weiter eingeschränkt wird die Zahl der Kunden durch die ausschließliche Unterstützung von Windows-Nutzern, die zudem nicht dem für das Shoppen in Connect zwingend erforderlichen Internet Explorer den Rücken gekehrt haben. Gekauft werden kann nur mit installierter SonicStage-Software, die einen Download von 30 MByte erfordert und in den Internet Explorer eingebunden wird. Nach der Installation ist dabei zunächst ein Neustart erforderlich, so dass Neukunden erst einmal wieder aus dem Online-Shop herausgeholt werden. Sofern die Musikstücke auf CD kopiert werden dürfen, muss dazu zwingend Windows XP genutzt werden, wie der Frage-und-Antwort-Sektion von Connect zu entnehmen ist. Die Software SonicStage informiert dabei über die verbleibende Zahl der Übertragungen auf CD oder andere Endgeräte, die dem Käufer eines Musikstücks oder eines Albums erlaubt sind.

Sonys kostenpflichtiger Musik-Download-Dienst findet sich unter www.connect-europe.com.


kreditkeite 28. Feb 2005

Sicher! FirmenForenPostings...schreibt doch gleich eure kompletten Produktinfos vom Shop...

Christian Kopp 31. Jan 2005

Also das mit schnellen Downloads und der einfachen Bezahlung per Lastschrift auf connect...

Christian Wenzel 29. Sep 2004

Hallo, ich nutze CONNECT Europe nun seit 1 Monat und bin sehr zufrieden. Die Downloads...

Captain Code 08. Jul 2004

In MP3 kann man kein DRM integrieren, so dass alle (auch iTunes!) auf reines MP3...

Andi 07. Jul 2004

Ich verstehe das alles nicht. Meine Tochter hat sich einen MP3 Player gekauft. Ich denke...

Kommentieren




Anzeige
  1. Qualitätssicherungs-Verantwo- rtliche/r IT-Projekte
    Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart
  2. Produktmanager / Produktmanagerin
    econda GmbH, Karlsruhe
  3. Software Engineer (m/w)
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe
  4. Testmanager / Teamleiter für Verbundtests von Werkzeugketten (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  4. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  5. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 201 | letzter Beitrag 08:32 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 02:39 Uhr

Mehr


  1. Ron was wrong, Whit is right

    RSA-Schlüssel unsicherer als gedacht

  2. Bioware

    Kurz die Welt retten in der Demo zu Mass Effect 3

  3. Adobe

    Photoshop CS6 mit Content-Aware Move

  4. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  5. Lensbaby

    Teleobjektiv mit absichtlicher Unschärfe

  6. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  7. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  8. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  9. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  10. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Club-Mate: Hack fürs Hirn
Club-Mate
Hack fürs Hirn

Es sprudelt, schäumt und schmeckt - nicht jedem. Macht nichts: Club-Mate ist Kult und aus der Hackerkultur nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kommen konnte, erzählt das Buch Hackerbrause.

  1. Retro-Gnome Cinnamon 1.2 stabilisiert API und Desktop
  2. Linux Mint Cinnamon wird wohl Standarddesktop
  3. 28C3 Hacker hinter feindlichen Linien

Zum Artikel