Japans Earth Simulator weiterhin schnellster Supercomputer

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Das chinesische Opteron-System erreicht 8,06 Tflop/s und hat das von Linux Networx gebaute US-amerikanische Opteron-System (8,05 Tflop/s) des Los Alamos National Laboratory damit auf Platz 11 verdrängt. Allgemein lässt sich so sagen, dass das Überschreiten der Grenze von 8 TFlop/s nun nicht mehr ausreicht, um unter die Top 10 der Top500-Supercomputer-Liste zu kommen.

Nicht in der aktuellen Liste ist übrigens der "SuperMac" von Virginia Tech, der Ende 2003 einen beeindruckenden Einstieg in die Top500-Liste schaffte. Dies liegt aber nur daran, dass VT derzeit die Hardware austauscht und es nicht mehr rechtzeitig schaffte, an der Auswertung für die 23. Top500-Liste teilzunehmen.

Generell lässt sich sagen, dass in der 23. Top500-Liste auf Basis des Linpack-Benchmark mehr Systeme die 1-Tflop/s-Hürde übersprangen als vor sechs Monaten. Anstatt 130 sind es nun 242 Systeme mit über 1 Tflop/s, was fast die Hälfte aller Teilnehmer ausmacht. Auf Platz 500 wird nun ein System mit 624 Gigaflop/s gelistet, das Ende 2003 noch die Nummer 242 war - Ende 2003 lieferte ein anderes auf Platz 500 gelistetes System eine Rechenleistung von 403,4 Gflop/s.

Diese Rechenleistungssteigerung innerhalb von sechs Monaten soll einen Rekord in der elfjährigen Geschichte der Top500 darstellen. Zur Veranschaulichung: Die addierte Rechenleistung aller Top500-Teilnehmer liegt nun bei 813 Tflop/s, nähert sich also einem Petaflop/s, während es vor sechs Monaten noch 528 Tflop/s waren. Wer es mit seinem System unter die Top 100 schaffen will, muss nun nicht mehr die 1,142, sondern die 1,922 Tflop/s überschreiten.

Mittlerweile sind mehr als die Hälfte (284 Stück, Ende/Mitte 2003 noch 189 bzw. 119 Stück) der Systeme mit Intel-Prozessoren ausgestattet, 75 Stück mit IBMs Power-Prozessoren, 57 mit HPs PA-RISC-CPUs und 34 mit AMD-Prozessoren. Dabei erobern die Cluster sich immer mehr Anteile: Waren es Ende 2003 noch 208 Cluster, sind es im Juni 2004 bereits 291 Cluster-Systeme. Der Großteil der Systeme in allen Leistungsbereichen (44,8 Prozent) und der größte Anteil an der Gesamtrechenleistung (50,12 Prozent) ist IBM zuzuordnen. HP (28 Prozent der Systeme/18,5 Prozent der Rechenleistung) ist auf Platz Nummer zwei, der Rest verteilt sich auf Hersteller mit unter 6 Prozent Anteil.

Der Großteil der Top500-Rechner steht in den USA, gefolgt von Europa und dem schnell aufholenden Asien, wobei nicht nur Japan, sondern auch andere asiatische Länder immer mehr Supercomputer anschaffen. Die von Hans Meuer von der Uni Mannheim, Erich Strohmaier und Horst Simon vom NERSC/Lawrence Berkeley National Laboratory und Jack Dongarra von der University of Tennessee zusammengestellte Top500-Liste der Supercomputer findet sich unter www.top500.org.

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Synapsys 10. Jul 2004

Hmmm...?! Ich dachte eigentlich, es würde hier über Supercomputer diskutiert und nicht...

Wurst 27. Jun 2004

So ne beschissene Rechtschreibung hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen!!!

Markus 21. Jun 2004

Lies den Artikel nochmals. Und diesmal richtig, nicht nur kurz überfliegen. Es geht...

moppi 21. Jun 2004

ich habe mir den bericht an geschaut ... da wurde nicht von befehlen gesprochen sondern...

Markus 21. Jun 2004

Deswegen habe ich ja "im Durchschnitt" geschrieben. Das schon, aber ein moderner...

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