Shareaza 2.0 - Universal-Filesharing-Client nun Open Source

Programmierteam will dafür sorgen, dass Shareaza weiterhin Spyware-frei bleibt

Der kostenlose, universelle Filesharing-Client Shareaza, bisher nur für Windows erhältlich, hat nach langer Beta-Phase endlich die Version 2.0 erreicht - außerdem bietet das Programmierteam den Quelltext der Software nun unter einer Open-Source-Lizenz zum Download an.

Anzeige

Shareaza 2.0
Shareaza 2.0
Die neue Shareaza-Version kommt mit hübscherer Standard-Bedienoberfläche und vielen weiteren Skins, darüber hinaus soll die Leistung in den unterstützten Netzen (eDonkey/eMule, Gnutella 1 und 2, Bittorrent) verbessert worden sein und auch neue Funktionen sind hinzugekommen. Unter anderem weist Shareaza nun per Warnhinweis auf NAT- und Firewall-Probleme hin, welche Downloads vereiteln können und auf entsprechende Hilfestellungs-Websites verlinken.

Wer seinen Shareaza-Rechner auch aus der Ferne steuern will, kann dies nun mittels Fernzugriffsfunktion über jeden Web-Browser erledigen. Dabei sollen die Shareaza-Suche, die Downloads und Uploads sowie die Verbindung mit den unterstützten Netzen steuerbar sein. Wie die Vorgänger soll auch Shareaza 2.0 komplett werbe- und Spyware-frei sein. Außerdem dient Shareaza auch weiterhin als Download-Manager für HTTP- und FTP-Downloads und kann sich in den Browser einbinden.

"Die Entwicklung von Shareaza als Closed Source hat viel Spaß gemacht [...] Doch nun denke ich, dass der für alle beste Weg zur Maximierung des Werts von Shareaza in der echten Freigabe für jeden liegt - nicht nur als ausführbarer Download, sondern auch in Form des Quelltextes. Ich habe viele gute Ideen integriert, die mir die Leute über die Jahre mitteilten, doch ich konnte auch viele gute Ideen nicht umsetzen, da sie nicht in die Richtung passten, in die Shareaza sich zu dem Zeitpunkt entwickelte. In ein Open-Source-Produkt kann jeder seine eigenen Ideen umsetzen und seine eigenen Wege ausprobieren - und ich denke, dass das eine gute Sache ist", so der Kopf des Entwicklungsteams, Mike.

Zwar weist Mike darauf hin, dass er immer noch starke Meinungen darüber hat, in welche Richtung sich Shareaza entwickeln sollte und welche Funktionen er der Software hinzufügen will, doch sei dies mit dem Wechsel zu Open Source nun ein Teil des Gesamtbilds, anstatt das einzige und womöglich kleinere Bild zu sein. In einer Sache will das Shareaza-Team keine Alleingänge dulden: Shareaza habe eine große Reputation wegen des Verzichts auf Werbung, Spyware, Spendenaufrufe und seines kostenlosen Status - dass solle auch so bleiben und man werde aktiv dafür sorgen.

Die Shareaza-2.0-Installationsdatei für Windows 9x, ME, NT, 2000 und XP sowie der unter der Open-Source-Lizenz GPL stehende Quellcode finden sich zum Download auf der offiziellen Website des Projekts. Der Quellcode soll vermutlich sein endgültiges Zuhause auf SourceForge.net finden.


wik 19. Jul 2004

moin! ma ne frage! wieso verbindet mei shareaza nur noch zu edonkey un nich mehr zu den...

Torsten 04. Jun 2004

naja schnell ist so eine sache. Bei Shareaza habe ich nach ca. 60 min wenn überhaupt 1-2...

snake 03. Jun 2004

klar gibts winmx noch.ist doch schön wenn nicht so wahnsinnig viele drin sind.nicht so...

Diedder 03. Jun 2004

schnell ? Ansichtssache. Für nen ISDNler sind 8 KB/s schon viel. Gutes Aussehen ? Lässt...

Diedder 03. Jun 2004

Wenn du für deine Leitung auch selber zahlen würdest, könnte man das gelten lassen.

Kommentieren




Anzeige

  1. Softwareentwickler Microsoft C# / .NET (m/w)
    HABA - Erfinder für Kinder, Habermaaß GmbH, Bad Rodach
  2. Web Developer / Frontend Developer (m/w)
    Affinitas GmbH, Berlin
  3. IT-Quality Consultant (m/w)
    gempex GmbH, Mannheim
  4. Mitarbeiter/in Informationstechnologie mit Teilprojektleitung
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015

  2. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden

  3. Samsung

    Topsmartphone mit Tizen kommt im Sommer

  4. Axel-Springer-Chef

    "Wir haben Angst vor Google"

  5. WLAN

    Quantenna plant 10 Gigabit pro Sekunde für 2015

  6. All-in-One Media Keyboard

    Microsofts erste drahtlose Tastatur mit Touchpad

  7. Sicherheitslücke

    Manipulation der Icons im Android-Launcher möglich

  8. Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014

    Unkomplizierter Kick ins WM-Finale

  9. Cortana im Test

    Gebt Windows Phone eine Stimme

  10. Megaupload

    Kim Dotcom bekommt sein Vermögen zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Solarauto: Stella ist leichter als mancher Elektroauto-Akku
Solarauto
Stella ist leichter als mancher Elektroauto-Akku

Stella ist ein besonderes Elektroauto: Es macht sich seinen Fahrstrom selbst, mit Solarzellen auf dem Dach. Das in den Niederlanden entwickelte Fahrzeug ist ein viersitziges Familienauto mit Straßenzulassung.

  1. E-Power Formula 3 Elektrorennwagen auf Formel-3-Basis
  2. Industrie-Ethernet-Anschluss Bastler findet Zugang zum Netzwerk im Tesla Model S
  3. Tesla Mit Titanpanzer gegen Akkubrände

    •  / 
    Zum Artikel