Patches für 20 schwere Windows-Sicherheitslücken erschienen

Microsoft deckt insgesamt 20 neue Sicherheitslecks im Windows-Betriebssystem auf

Am diesmonatigen Patch-Day veröffentlichte Microsoft vier Security Bulletins, worüber insgesamt 20 weitere Sicherheitslücken in dem Betriebssystem Windows bekannt wurden. Viele dieser Sicherheitslecks ermöglichen Angreifern Aktionen, die von der Ausführung von Programmcode bis zur kompletten Kontrolle über ein fremdes System reichen. Die zum Großteil von Microsoft als gefährlich eingestuften Sicherheitslöcher sollen bereitgestellte Patches beseitigen.

Anzeige

Allein in einem Security Bulletin fasst Microsoft sage und schreibe 14 neu entdeckte Sicherheitslöcher in Windows zusammen, die sich auf unterschiedlichste Betriebssystem-Komponenten beziehen. Viele der darin genannten Sicherheitslücken erlauben einem Angreifer, die vollständige Kontrolle über ein fremdes System zu erlangen, um etwa Daten zu löschen, Programme zu installieren oder auch neue Benutzerkonten mit Administratorrechten anzulegen.

Die Sicherheitslöcher befinden sich unter anderem in den Windows-Komponenten LSASS (Local Security Authority Subsystem Service), im Logon-Dienst, im Task-Manager und in der ASN.1-Library. Aber auch beim Umgang mit Metafiles, bei verschlüsselten SSL-Verbindungen, im Hilfe-Center sowie in der Virtual DOS Machine (VDM) wurden Sicherheitslöcher entdeckt, die mit bereitgestellten Patches für Windows 98, 98 SE, Millennium, NT 4.0, 2000, XP und Server 2003 behoben werden sollen.

In einem gesonderten Security Bulletin fasste Microsoft vier weitere Sicherheitslecks in der Windows-Komponente RPC/DCOM zusammen. Es bleibt an dieser Stelle unklar, nach welchen Kriterien Microsoft die Sicherheitslöcher zu einem Security Bulletin zusammenfasst und wann diese - wie im Fall der RPC-Lücken - in einem gesonderten Security Bulletin erscheinen.

Im schlimmsten Fall kann über die neu bekannt gewordenen RPC-Sicherheitslecks ein Angreifer umfassende Kontrolle über ein fremdes System erlangen, um Programme zu installieren oder sogar Benutzerkonten mit Administratorrechten anzulegen. Patches für die betroffenen Windows-Versionen NT 4.0, 2000, XP und Server 2003 stehen ab sofort zum Download bereit. Diese Patches beheben auch die frühere RPC-Sicherheitslücke, über die sich der Blaster-Wurm vor einiger Zeit massiv verbreiten konnte und die der Auslöser dafür war, dass Microsoft die Strategie bei der Veröffentlichung von Security Bulletins änderte.

  1. 1
  2. 2

dcmaster 16. Apr 2004

In vielen Fragen gebe ich Dir zwar Recht, wenn man aber mal alle (von Anfang an...

Arne 16. Apr 2004

Ich beglückwünsche dich zu deiner Entscheidung. Hast du schon mit UNIX/Linux...

Ozzy 15. Apr 2004

Vielleicht deswegen ? : http://www.golem.de/0404/30813.html Wenn Du so von "löchrigen...

redfox 15. Apr 2004

Hi, werde glücklich mit M(üll)-S(cheiss)-Microsoft !!! Aber vielleicht wirst Du auch...

redfox 15. Apr 2004

Hi, Deinen Ausführungen ist nichts, aber auch garnichts mehr hinzu zufügen !!! :( Auch...

Kommentieren




Anzeige
  1. Java-Entwickler (m/w) - Bereich ERP
    HALTEC Hallensysteme GmbH, Korntal-Münchingen
  2. Software Developer (m/w) – LINUX EXPERT
    OMICRON electronics GmbH, Klaus (Austria)
  3. IT-System-Administrator (m/w)
    Endress+Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH & Co. KG, Gerlingen, Waldheim bei Dresden, Groß-Umstadt bei Darmstadt
  4. Testspezialist (m/w)
    PENTASYS AG, München und Frankfurt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 14.02. 18:09

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Samsung Galaxy Tab 2: 7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung
Samsung Galaxy Tab 2
7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

Samsung hat mit dem Galaxy Tab 2 ein weiteres Android-Tablet vorgestellt. Es ist das erste Tablet von Samsung, auf dem gleich Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich läuft und das den russischen Ortungsdienst Glonass unterstützt.

  1. Ice Cream Sandwich HTC bringt erste Updates auf Android 4.0 erst Ende März
  2. Notizprogramm Microsofts Onenote nun auch für die Android-Plattform
  3. Android-Verbreitung Ice Cream Sandwich und Donut sind gleichauf

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


WOA: Windows 8 für ARM im Detail
WOA
Windows 8 für ARM im Detail

Mit Windows on ARM (WOA) will Microsoft ein neues System mit einer ganz neuen Art von PCs etablieren. Damit Windows 8 auf ARM performant läuft und lange Akkulaufzeiten ermöglicht, musste Microsoft einige Kompromisse machen.

  1. Windows 8 auf ARM Microsoft zeigt Office 15

Zum Artikel