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Siemens PenPhone: Tri-Band-Handy mit HandschriftenerkennungPenPhone wird zur Dateneingabe wie ein Kugelschreiber verwendet
Die Handschriftenerkennung im PenPhone übernimmt ein Bilderkennungssystem, das Bewegungen des Stifts in Buchstaben und Ziffern umsetzt, so dass es etwa wie ein Kugelschreiber verwendet werden kann. Die Dateneingabe ist auf jeder glatten Oberfläche möglich, indem mit dem PenPhone quasi als Simulation geschrieben wird. Die Schreibfunktion aktiviert sich, sobald der kleine Knopf an der Spitze des Stifts eine Oberfläche berührt. Dann beginnt eine winzige Infrarotkamera,
mehrere hundert Bilder pro Sekunde als grobes Pixelmuster aufzunehmen und so geschriebene Zeichen zu erkennen.
Das System erkennt auf Grund der hohen Bildfrequenzrate in Echtzeit, wo sich die Spitze relativ zum Startpunkt befindet, wobei aus den Koordinaten die Buchstaben berechnet werden. Jeden erkannten Buchstaben zeigt das Handy auf dem Display an und gibt ihn über Lautsprecher aus. Ist etwa eine SMS geschrieben, kann sie über Bewegungen des Stifts versendet werden, worüber sich auch Telefonnummern wählen lassen. Zudem kann das Gerät per Sprache oder Knopfdruck gesteuert werden. Das PenPhone besitzt ein Display, einen Lautsprecher zur Sprachausgabe und eine Bluetooth-Schnittstelle für den drahtlosen Kontakt zu kompatiblen Geräten. Das Tri-Band-Mobiltelefon ist bei einem Durchmesser von etwa 2 cm und einer Länge von 14 cm etwa so groß wie eine Zigarre. Untersuchungen zufolge schreiben vor allem Erwachsene und ältere Menschen so gut wie keine Kurznachrichten auf dem Handy, weil ihnen die Eingabe zu kompliziert und langwierig ist. Siemens wird das PenPhone als Prototyp auf der CeBIT 2004 in Halle 26 am Stand A.31 und C.32 vorführen. Ob das Gerät jemals in Serie gebaut wird, ist nach Herstellerangaben derzeit noch nicht entschieden. (ip)
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