Spieletest: Forbidden Siren - Schleich-Horror für PS2

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Screenshot #3
Screenshot #3
In jeder Mission sucht man also per Druck auf den R2-Knopf und mit dem Dirigieren des linken Analog-Sticks nach Zombies in der Umgebung. Hat man einen von ihnen gefunden, kann man seine "Sicht" recht bequem auf einer der vier Aktionstasten legen - und so schnell zwischen verschiedenen Zombies hin- und herschalten, um ihren Blickwinkel und Aufenthaltsort zu bestimmen. Von Zeit zu Zeit ist man übrigens auch mal zu zweit unterwegs und muss etwa ein kleines Mädchen sicher zum Level-Ausgang begleiten; hier helfen dann simple Befehle wie "Warten" dabei, die eskortierten Personen zunächst in einem sicheren Versteck zurückzulassen und erst dann zu rufen, wenn die Luft rein ist. Kleinere, meist aber sehr simple Rätsel wie das Auffinden von Schlüsseln gehören ebenfalls zum Spiel-Alltag.

Screenshot #4
Screenshot #4
Forbidden Siren bezieht seine Gruselwirkung vor allem aus der nebligen, körnigen und deutlich von Silent Hill inspirierten Grafik sowie der morbiden Soundkulisse. Schaut man sich die Grafiken aber mal genauer an fällt auf, dass die Entwickler in puncto Detailgrad nicht gerade zu Höchstleistungen in der Lage waren. Die verwaschenen Texturen enttäuschen ebenfalls ein wenig. Viel gravierender fällt allerdings die teils etwas hakelige Steuerung ins Gewicht - vor allem in den oftmals sehr kleinen Räumen der Stadt bleibt man beständig an Objekten hängen und verliert so wertvolle Zeit.

Fazit:
Forbidden Siren ist atmosphärisch durchaus gelungen und die Spielidee verdient zumindest Anerkennung - schließlich ist es prinzipiell durchaus interessant, Zombie-Horden mal nicht mit Waffengewalt zu begegnen, sondern viel mehr auf geschicktes Schleichen und Verstecken ausweichen zu müssen. Spielspaß will sich aber trotzdem nicht so recht einstellen: Oftmals ist die Orientierung recht schwer, an manchen Stellen hilft gar nur stupides Auswendiglernen des perfekten Weges, um die Level nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen lebend zu überstehen. Schon ein wenig mehr Abwechslung hätte hier viel dabei geholfen, Forbidden Siren nicht nur gruselig, sondern auch spielerisch wirklich interessant werden zu lassen.

 Spieletest: Forbidden Siren - Schleich-Horror für PS2

al jahib 20. Mär 2004

Das gruseligste an dem Spiel scheint die Grafik zu sein... PS2 halt...

Nick 19. Mär 2004

@golem: Ich glaub, da ist bei dem Bilderlink was verrutsch: Ich bekommen beim Klicken auf...

Vanilla 19. Mär 2004

Also nach einem Zombie Game sehen die grossen Screenshots nicht wirklich aus! ;)

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