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Verband fordert funkfreie Schutzzonen für Elektrosensible

"Es geht um den Schutz von Tausenden von Menschen"

Bisher gibt es keine eindeutigen wissenschaftlichen Beweise, ob und wie sich Funkwellen von Mobilfunkstationen, Handys, DECT-Telefonen und WLANs auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Der Bundesverband Elektrosmog e.V. forderte nun dennoch funkfreie Oasen für Elektrosensible, da es um den Schutz von Tausenden von Menschen gehe und auch Nicht-Anfällige elektrobelastet würden.

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Von der Wissenschaft erwartet der besorgte Verein auf Grund ungeeigneter Forschungsmethodik derzeit keine Klärung: "Da die Wissenschaft prinzipiell nach der Kausalmethode forscht, kann sie ein solches multiples Geschehen noch nicht erfassen. Insofern wird durch die betroffenen Industrie-Unternehmen, durch Staatsbeamte sowie durch entsprechende Forscher immer wieder betont, es sei 'wissenschaftlich nichts erwiesen'", heißt es in einer Pressemitteilung vom Bundesverband Elektrosmog e.V.

Die unzureichende Methodik bisheriger Studien wird auch unter Wissenschaftlern diskutiert. So wurden etwa auf einem von der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. organisierten internationalen Workshop die Ergebnisse von wissenschaftlichen Untersuchungen zu biologischen Einflüssen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF) insbesondere auf den menschlichen Schlaf diskutiert. Nach der Präsentation der bisherigen Ergebnisse zur Schlafforschung aus klinischer Sicht waren sich die Experten einig, dass die vorliegenden experimentellen Schlafstudien nur eine eingeschränkte Aussagekraft besitzen. Auch die bislang vorliegenden epidemiologischen Studien würden zum Teil noch große methodische Defizite aufweisen. Hier scheint sich allerdings ein Wandel abzuzeichnen, da ausgefeiltere Forschungsmethoden entwickelt werden.

Dem Bundesverband Elektrosmog e.V. zufolge soll es trotz unausgereifter Methodik dennoch in unabhängigen sowie abhängigen Untersuchungen deutliche Hinweise auf Gesundheitsschäden geben. Aus diesem Grunde hätte die "längst überholte" Technik Mobilfunk im Sinne des von der Europäischen Kommission formulierten Vorsorgeprinzips aus dem Februar 2000 allein aus Vorsorgegründen schon abgeschaltet werden müssen. Untätigkeit wähnt man dabei auf Staatsebene, da dort lediglich diskutiert würde, wie viel Risiko die Gesellschaft trage.

Ein Indiz, wenn nicht gar Beweis für die Schädlichkeit von Handystrahlung, sieht der Verein in einer über die letzten Jahre angestiegenen Anzahl schwerer und chronischer Erkrankungen sowie spezifischer und unspezifischer Symptome, von welchen niedergelassene Ärzte berichten würden. Die Daten des Bundesamtes für Statistik in Wiesbaden würden diesen Anstieg bestätigen. Unabhängig von etwaiger Belastung durch elektromagnetische Felder und unabhängig von deren Auswirkungen könnte es allerdings genügend weitere potenzielle Gründe dafür geben, worauf der Verband in seiner Pressemitteilung nicht einging.

Der Verband schränkt seine Aussage auch entsprechend ein und erklärt, dass eigenen Literaturrecherchen zufolge jede genetische Disposition bzw. chronische Erkrankung durch Elektrosmog verstärkt werden könne - was ohne Angabe von Wahrscheinlichkeiten etwas diffus klingt. Wo jedoch schon ein gesundheitliches Problem bestehe, "greife die Elektroschädigung an", heißt es weiter.

Verband fordert funkfreie Schutzzonen für Elektrosensible 

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Hans Kantereit 08. Apr 2007

Guten Tag! Weiss jemand, ob sich die Handy-Verweigerer bereits zu einem Verband, einer...

sCHMITTI 22. Jun 2006

Hey also ich muss für physik einen faradayischen käfig für ein handy basteln (so das...

Lucky Luckster 02. Feb 2004

Da Schall und Luftbewegungen das Gleiche sind, setze ich das auch gleich. Ich würde mich...

Wyv 31. Jan 2004

<> Aha: Nur damit wir uns richtig verstehen: Es liegt also am Lärm und den Luftbewegungen...

fusel 31. Jan 2004

OK, ich kapituliere! Ich konnte Foren noch nie leiden, weil immer einer ankommt und es...

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