Breitbandzugänge beflügeln Absatz von Bezahlinhalten

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"Sobald jedoch die Datenleitungskapazitäten ausgebaut sind, werden sich den Medienunternehmen neue Geschäftsfelder und Kostenvorteile erschließen. Die Produktionskosten für DVDs und CDs entfallen, Zwischenhändler werden bei der Distribution überflüssig. Der Erfolg von Apple mit iTunes zeigt, dass sogar Medienformate verkauft werden können, die zuvor von Internet-Usern illegal kopiert und verbreitet wurden, wenn Aufmachung und Preisstruktur stimmen. Damit auch bei Videoformaten die Urheberrechte effektiv geschützt werden können, ohne die Flexibilität der Nutzer zu stark einzuschränken, sollte sich die Filmindustrie deshalb dringend um die Schaffung digitaler Vermarktungskanäle kümmern", rät Werner Trattnig, Direktor des PwC Global Technology Centre Menlo Park und Leiter der deutschen Zweigstelle.

Der Wertigkeit von Inhalten, die primär über traditionelle Kabel- und Satellitenkanäle oder Kinos verbreitet werden, lässt sich durch Breitband-Internetzugänge steigern. Für Content Provider bietet sich die Entwicklung interaktiver Premium-Angebote an. Ein Musterbeispiel für die Bindung einer Zielgruppe durch kreatives Merchandising ist die Online-Vermarktung des TV-Formates "Deutschland sucht den Superstar". Ergänzendes Video-Material, Abstimmungen, Chat Rooms und Download-Möglichkeiten erhöhen nicht nur die Aufmerksamkeit des Publikums, sondern erschließen den Marktforschern nach auch neue Einnahmequellen.

Die meisten Konsumenten aber sind nach den Studienergebnissen durch die frühen Jahre der Internet-Nutzung geprägt und weigern sich, für Web-Angebote Gebühren zu entrichten. Die Inhalte sind aus ihrer Sicht weder exklusiv noch hochwertig. "Wir empfehlen den Content Providern und ihren Kooperationspartnern, das Angebot an kostenlosen Inhalten zu reduzieren und Schritt für Schritt innovative Anwendungen hinzuzufügen, für die von Anfang an gezahlt werden muss", sagte Werner Trattnig.

"Einzelne Premium-Angebote haben sich bereits etabliert, zum Beispiel Video-Sequenzen, spezialisierte Nachrichtendienste, personalisierte Suchmaschinen oder Hintergrundinformationen für Geldanleger. Erfolg versprechen aber auch Online-Spiele und die Vermarktung semi-professioneller Tools für Web-Konferenzen oder die Produktion von Videofilmen."

Die PwC-Studie "The Broadband Future: Interactive, Networked, and Personalized" kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

 Breitbandzugänge beflügeln Absatz von Bezahlinhalten

Der_Allemacher 15. Jan 2004

*lol* Ja klar ... Und Cola ist nicht schädlich für die Zähne und macht nicht dick ... Ja...

c.b. 15. Jan 2004

Hi Werner, korrekt. Genau da liegt das Problem. Die Telekom hat selber zugegebn, dass sie...

Werner 15. Jan 2004

Liebe Contentanbieter, ich würde all die Millionen, die ich dieses Jahr durch die (S...

JTR 15. Jan 2004

Anderseits frage ich mich wer schon so ein Boulvardblatt wie den Spiegel liest? Kannst du...

Frank 15. Jan 2004

Naja ich glaube nicht das der Spiegel viel Umsatz mit aktuellen artikel macht.. da ist...

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