Sicherheitslücke im Linux-Kernel

Linux-Kernel schuld am Einbruch in die Server des Debian-Projekts

Vor knapp zwei Wochen wurde ein Einbruch in einige Server des Debian-Projekts bekannt. Dabei wurde offenbar eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ausgenutzt, die es lokalen Nutzern erlaubt, Root-Rechte zu erlangen. Im Fall des Debian-Projekts wurde der Account eines Entwicklers genutzt.

Anzeige

Nach eingehenden Untersuchungen konnte die beim Einbruch in die Debian-Server genutzte Sicherheitslücke identifiziert werden. Der Einbrecher nutzte einen "Integer-Overflow" im brk-Systemaufruf. Über einen Fehler erhielt er so Zugriff auf den gesamten Speicher und Root-Rechte.

Das eigentliche Problem wurde zwar schon im September von Kernel-Entwickler Andrew Morton entdeckt, der entsprechende Patch schaffte es aber nicht mehr in den Linux-Kernel 2.4.22. Im Kernel 2.4.23, der am Wochenende erschienen ist, ist dieses Problem beseitigt. Auch der aktuelle Test-Kernel 2.6 ist bis zur Version 2.6-test5 betroffen.

Da ein Exploit für die Sicherheitslücke im Umlauf ist, ist ein Kernel-Update anzuraten, auch wenn ein Account auf einem System vonnöten ist. Debian bietet mittlerweile entsprechende Kernel-Pakete für seine Distribution an, aber auch andere Distributoren zogen nach. Mandrake erklärte hingegen, dass Mandrake Linux 9.2 nicht betroffen ist.


Ole 03. Dez 2003

Was ist mit MacOS X, dem meistverkauften UNIX der Welt? Privat-User oder Server...

Dummschwätzer 02. Dez 2003

oooch Berndi .... ich weiß, dein Arme sind zu kurz ... Aber nie vergessen: ... darum Tanz...

salamander 02. Dez 2003

So motivieren sich Alkoholiker!

salamander 02. Dez 2003

Genau, endlich mal ein erkennbarer Ansatz! ;-)))))

salamander 02. Dez 2003

"Schlau" kombiniert?! ;-)

Kommentieren



Anzeige

  1. System Integration Consultant (m/w)
    SimCorp Central Europe, Bad Homburg
  2. Integration Tester (m/w) (Divison Issuing)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim
  3. Softwareentwickler/in
    HELBAKO GmbH, Heiligenhaus
  4. PHP Software-Entwickler E-Commerce / Portale (m/w)
    von Affenfels GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Battlefield 4 Download
    11,97€
  2. Crysis 3 Download
    2,99€
  3. Dead Island 2 [AT PEGI] - [PC]
    49,99€ USK 18

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Guardians of Peace

    Sony-Hack wird zum Politikum

  2. Urheberrecht

    Flickr Wall Art nutzt keine CC-Bilder mehr

  3. Rohrpostzug

    Hyperloop entsteht nach Feierabend

  4. IT-Bereich

    China will ausländische Technik durch eigene ersetzen

  5. Chaton

    Samsung schaltet seinen Messenger ab

  6. Lehrreiche Geschenke

    Stille Nacht, Bastelnacht

  7. Samsung NX300

    Unabhängige Firmware verschlüsselt Fotos

  8. Arbeiter in China

    BBC findet schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer

  9. Misfortune Cookie

    Sicherheitslücke in Routern angeblich weit verbreitet

  10. Deutscher Entwicklerpreis 2014 Summit

    Das dreifache Balancing für den E-Sport



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Linshof: Die gut versteckte Firma hinter dem Wunder-Smartphone
Linshof
Die gut versteckte Firma hinter dem Wunder-Smartphone
  1. Smartphone-Markt Samsung schwächelt weiter, Xiaomi drängt in die Top 5
  2. Xodiom Spitzensmartphone scheint ein Schwindel zu sein
  3. Puzzle Phone Neues modulares Smartphone soll 2015 erscheinen

Yotaphone 2 im Test: Das Smartphone neu gedacht - und endlich auch durchdacht
Yotaphone 2 im Test
Das Smartphone neu gedacht - und endlich auch durchdacht

Grafiktreiber im Test: AMD wagt mit Catalyst Omega Neuanfang samt Downsampling
Grafiktreiber im Test
AMD wagt mit Catalyst Omega Neuanfang samt Downsampling
  1. Partikelsimulation Nvidias Flex rührt das Müsli an
  2. Geforce GTX 980 Matrix Asus' Overclocker-Grafikkarte schmilzt Eis
  3. Dual-GPU-Grafikkarte AMDs Radeon R9 295 X2 nur kurzfristig billiger

    •  / 
    Zum Artikel