Sicherheitslücke im Linux-Kernel
Linux-Kernel schuld am Einbruch in die Server des Debian-Projekts
Vor knapp zwei Wochen wurde ein Einbruch in einige Server des Debian-Projekts bekannt. Dabei wurde offenbar eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ausgenutzt, die es lokalen Nutzern erlaubt, Root-Rechte zu erlangen. Im Fall des Debian-Projekts wurde der Account eines Entwicklers genutzt.
Nach eingehenden Untersuchungen konnte die beim Einbruch in die Debian-Server genutzte Sicherheitslücke identifiziert werden. Der Einbrecher nutzte einen "Integer-Overflow" im brk-Systemaufruf. Über einen Fehler erhielt er so Zugriff auf den gesamten Speicher und Root-Rechte.
Das eigentliche Problem wurde zwar schon im September von Kernel-Entwickler Andrew Morton entdeckt, der entsprechende Patch schaffte es aber nicht mehr in den Linux-Kernel 2.4.22. Im Kernel 2.4.23, der am Wochenende erschienen ist, ist dieses Problem beseitigt. Auch der aktuelle Test-Kernel 2.6 ist bis zur Version 2.6-test5 betroffen.
Da ein Exploit für die Sicherheitslücke im Umlauf ist, ist ein Kernel-Update anzuraten, auch wenn ein Account auf einem System vonnöten ist. Debian bietet mittlerweile entsprechende Kernel-Pakete für seine Distribution an, aber auch andere Distributoren zogen nach. Mandrake erklärte hingegen, dass Mandrake Linux 9.2 nicht betroffen ist.






Was ist mit MacOS X, dem meistverkauften UNIX der Welt? Privat-User oder Server...
oooch Berndi .... ich weiß, dein Arme sind zu kurz ... Aber nie vergessen: ... darum Tanz...
So motivieren sich Alkoholiker!
Genau, endlich mal ein erkennbarer Ansatz! ;-)))))
"Schlau" kombiniert?! ;-)
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