Sender Permitted From soll Spam vermeiden

SMTP+SPF soll gefälschte E-Mail-Absender verhindern

Mit SMTP+SPF ist derzeit ein weiterer Vorschlag in der Diskussion, der zwar nicht den Anspruch hat, Spam grundsätzlich zu verhindern, ihn aber zumindest wirksam eindämmen soll. Dabei handelt es sich um eine abwärtskompatible Erweiterung des SMTP-Protokolls, die es Mail-Empfängern ermöglichen soll, gefälschte Absenderadressen zu erkennen.

Anzeige

Mit der Angabe "Sender Permitted From" sollen Betreiber von Mail-Servern die IP-Adressen ihrer Mail-Server veröffentlichen, über die E-Mails mit Absendern unter ihren Domains versendet werden. Empfänger haben so noch vor Annahme der E-Mail die Möglichkeit zu überprüfen, ob der Absender der E-Mail auch über einen Server versendet wurde, dessen Betreiber die entsprechende Domain hält. Nutzt ein Spammer einen anderen Mail-Server als vom Domain-Inhaber angegeben, wird dies so sichtbar.

Die Betreiber von Mail-Servern sollen ihrerseits den Mail-Versand über die eigenen Server überwachen und Nutzer mit SASL authentifizieren. Zwar kann auf diesem Weg nicht verhindert werden, dass E-Mails mit gefälschten Absenderadressen versendet werden, wohl aber, dass diese nicht zu erkennen sind. Wer SMTP+SPF verwendet, kann so entsprechende Mails direkt abblocken.

SMTP+SPF ist derzeit noch in der Entwicklung, einige Implementierungen für verschiedene Mail-Transfer-Agents (MTAs) sind bereits verfügbar. Ein entsprechendes RFC liegt als Draft vor.


Klaus Steinberger 21. Jan 2004

Viele Sites blocken anhand von MAPS RBLplus, bzw, DUL (siehe http://mail-abuse.org...

kikeriki 06. Okt 2003

Ist doch alter hut die sender domain/IP mit der registrierten domain/IP zu vergleichen...

bz 06. Okt 2003

AOL zum Beispiel blockt auf diesem Wege schon lange ab. Bei T-Online ist es etwas...

Richard 06. Okt 2003

Seit einiger Zeit machen die T-Online-MX etwas ganz primitives: Wenn der einliefernde MX...

Kommentieren




Anzeige

  1. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  2. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  3. IT-Leiter/in
    Silvretta Montafon Bergbahnen AG über TCI Consult GmbH, St. Gallenkirch (Österreich)
  4. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

  1. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  2. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  3. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  4. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  5. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  6. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  7. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  8. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  9. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  10. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel