Angetestet: Einstiegs-PDA Tungsten E mit Farbdisplay

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Tungsten E
Tungsten E
Zu den weiteren Software-Beigaben zählt die Professional Edition von Documents To Go 6.0 aus dem Hause DataViz. Mit der aktuellen Version der Office-Software lassen sich Word- und Excel-Dateien ohne vorherige Konvertierung auf dem PDA anzeigen und bearbeiten. Für PowerPoint-Daten fällt weiterhin eine Kovertierung an, dann lassen sich entsprechende Daten aber ebenfalls mit dem PDA betrachten. Für die Wiedergabe von MP3-Dateien liegt der RealOne Mobile Player bei, mit Palm Photos lassen sich Bilder anzeigen und verwalten, während der Kinoma Player Videoclips abspielt. Als Weiteres liegen der Web Browser Pro 3.0 zur Anzeige von Webseiten sowie der E-Mail-Client VersaMail in der Version 2.6 bei. Letzterer unterstützt das aktuelle Documents To Go, so dass sich per E-Mail empfangene Word- und Excel-Anhänge bequem öffnen lassen.

Palm will den Tungsten E ab sofort zum Preis von 229,- Euro anbieten. Zum Lieferumfang zählen eine Software-CD, ein Mini-USB-Kabel zum Datenabgleich mit dem PC sowie ein Netzteil zum Aufladen des Akkus.

Fazit:
Tungsten E
Tungsten E
Der Tungsten E macht trotz des niedrigen Preises einen soliden Eindruck, wobei das hervorragend ausgeleuchtete transflektive Farbdisplay auf Anhieb begeistern kann. Bei Sonnenlicht und auch in dunkler Umgebung lassen sich Bildschirm-Informationen gut ablesen. Mit dem 126-MHz-Prozessor gehört der Tungsten E zwar nicht zu den schnellsten PalmOS-PDAs, allerdings agiert er schnell und zuverlässig, so dass es keinen Grund zur Klage gibt. Der Fünf-Wege-Navigator lässt sich gut bedienen, so dass die Einhandsteuerung bequem möglich ist. Sehr erfreut nahmen wir zur Kenntnis, dass Palm endlich der lange geforderten Tastensperre nachgekommen ist und eine entsprechende Funktion in das Betriebssystem integriert hat. Besonderes Lob verdienen natürlich die zum Teil lange überfälligen Verbesserungen an den internen PIM-Applikationen.

Kommentar:
Verwundern tut die Produkteinordnung des Geräts seitens Palm. Palm selbst wollte eigentlich mit der Einführung der Produktlinien Zire und Tungsten eine Schneise zwischen dem Consumer-Markt und dem Profi-Markt schlagen. So sollten die Zire-Geräte vor allem auf die Bedürfnisse der normalen Anwender zugeschnitten sein, während sich die Tungsten-Geräte mit deutlich besserer Ausstattung an Profi-Anwender und den Unternehmensbereich wenden sollten. Diese an sich klare Grenzziehung hat Palm nun mit dem Tungsten E wieder kräftig durcheinander gewirbelt, denn der PDA liegt deutlich unter dem Preis des Zire 71 (preiswertestes Zire-Modell mit Farbdisplay) und müsste allein aus diesem Grunde als Zire-Modell gekennzeichnet sein. Zudem weist der Tungsten E keinen Universal Connector und kein Flash-ROM auf, was bislang als Kennzeichen der Tungsten-Serien angesehen werden konnte.

 Angetestet: Einstiegs-PDA Tungsten E mit Farbdisplay

cyilmaz 08. Apr 2005

T3 muss man auch nicht öffnen :)

norbman 06. Dez 2003

hallo, nun die mp3-funktion ist soweit optional, als dass man eine speichererweiterung...

Martin Baumann 03. Okt 2003

Der Real MP3 Player ist laut Vergleich auf der Seite http://www-5.palmone.com/de/de...

Andreas 01. Okt 2003

Denn den T|E muss man nicht oeffnen :) Aber wieso zum Teufel hat Palm den...

knock 01. Okt 2003

Der Preis ist heiss... Muss haben!

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