Kodak bringt 4-Megapixel-Kamera mit 10fach-Zoom (Upd.)

2,2 Zoll großes LCD und riesige Brennweite

Kodak bringt mit der EasyShare DX6490 eine neue 4-Megapixel-Digitalkamera auf den Markt. Das Gerät verfügt über ein 10fach-Schneider-Kreuznach-Variogon-Zoom mit einer Brennweite zwischen 38 bis 380 mm (umgerechnet auf eine 35-mm-Kleinbildkamera) bei f/2.8 bis f/3.7 sowie einem 3fach-Digitalzoom. Nahaufnahmen sollen ab 12 cm Motivabstand möglich sein. Das optische Zoom soll innerhalb von 2 Sekunden voll ausfahrbar sein, eine Stabilisierung des Objektivs gegen Verwackler wurde leider nicht eingebaut.

Anzeige

Auf der Kamerarückseite befindet sich ein 2,2-Zoll-TFT-Farbdisplay mit einer Auflösung von 153.000 Pixeln. Darüber hinaus gibt es einen elektronischen Sucher mit 180.000 Pixeln, der mit einem Dioptrienausgleich ausgestattet ist. Die Fokussierung erfolgt über ein Mehrzonen- oder Spotmessungs-System. Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/1.700 bis 16 Sekunden und die einstellbare Empfindlichkeit rangiert zwischen ISO 80/100/200/400/800 und ISO 80-160 im Automatikmodus. Die Kamera kann wahlweise über eine Programm-, Zeit- oder Blendenautomatik gesteuert werden. Eine manuelle Belichtung ist natürlich auch möglich. Der Weißabgleich erfolgt wahlweise manuell oder automatisch.

Kodak EasyShare DX6490 - Anklicken für weitere Produktabbildungen
Kodak EasyShare DX6490 - Anklicken für weitere Produktabbildungen

Die Kamera ist mit einem eingebauten Miniblitz mit einer Reichweite von 4,9 Metern versehen und erlaubt auch den Anschluss eines externen Blitzlichtes. Sie speichert JPEGS nach EXIF 2.2 auf MM- bzw. SD-Cards und verfügt über einen 16 MByte großen internen Speicher. Die Serienbildfunktion erlaubt die Aufnahme von bis zu 3 Bildern pro Sekunde und maximal 6 Bildern in Folge.

Videoaufnahmen können mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln bei 20 Frames pro Sekunde gemacht werden. Deren Länge ist nur durch die Größe der Speicherkarte begrenzt. Die Datenübertragung kann neben dem Speicherkartenaustausch auch per USB-2.0-Schnittstelle erfolgen.

Die Stromversorgung wird mit einem Li-Ion-Akku mit 1.700 mAH realisiert. Die Kodak EasyShare DX6490 misst 99,6 x 79,9 x 81,2 mm und wiegt nach Herstellerangaben ohne Akku und Speicherkarte 337 Gramm. Mitgeliefert wird Software für Windows und MacOS.

Als Zubehör gibt es das neue EasyShare Dock 6000, das die Kamera-Akkus laden und per USB mit dem PC Kontakt aufnehmen kann. Der Hersteller gibt für einen Akkusatz eine Ladezeit von drei Stunden an. Das ebenfalls erhältliche EasyShare Printer-Dock 6000 kann die Bilder der Kamera im Thermo-Farbtransferverfahren randlos im Format 10 x 15 cm ausdrucken - wahlweise mit oder ohne Einsatz eines Computers. Die Ausgabegeschwindigkeit für ein Bild beträgt nach Herstellerangaben weniger als 90 Sekunden. Die Schutzlaminierung, die das Gerät aufbringt, soll die Bilder vor Wasserspritzern schützen und für eine Haltbarkeit ähnlich herkömmlicher Fotopapiere sorgen. Das Printerdock soll 199,- US-Dollar kosten.

Die Kodak EasyShare DX6490 soll in den USA ab September 2003 erhältlich sein und 499,- US-Dollar kosten. In Deutschland soll die Kamera ab Oktober 2003 für ca. 550,- Euro erhältlich sein.


Lex 28. Jan 2005

also das Display is einfach göttlich es hat wirklich eine so supie brillianz das man...

jaqoob 03. Sep 2003

Ich hab mir die Cam auch nächer angeschaut, aber als ich die Testbilder gesehen habe war...

PowerShot 22. Aug 2003

Weil sie einfach ein paar Vorteile gegenüber einer konventionellen Kamera hat. Wer sagt...

verrohungdersitten 22. Aug 2003

guckste hier: wirklich geschoent ist das "Promo" Foto wohl nicht - das Display rockt.

Simon 21. Aug 2003

Mir will doch wohl keiner erzählen, daß das auf dem dritten Bild gezeigte Display echt...

Kommentieren




Anzeige
  1. Junior Test Engineer (m/w)
    NDS GmbH, Unterföhring
  2. Vice President - Research / Development (m/w)
    m:pro IT Consult GmbH, Wiesbaden
  3. Java / J2EE Softwareentwickler (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  4. Softwareentwickler (m/w) TargetLink Code-Generator
    dSPACE GmbH, Paderborn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

Meistgelesen
  1. Desktop-Roadmap

    Mozilla hat mit Firefox 2012 viel vor

  2. Paypal

    Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren

  3. Spielebranche

    Diskussion über "stinkende Gamer"

  4. Gerüchte

    Apple will alle Notebooks dünner machen

  5. Tilt-Shift-Effekt

    Generator für Spielzeuglandschaften


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 269 | letzter Beitrag 20:17 Uhr

  2. Kommentare: 184 | letzter Beitrag 22:34 Uhr

  3. Kommentare: 178 | letzter Beitrag 22:01 Uhr

  4. Kommentare: 116 | letzter Beitrag 18:47 Uhr

  5. Kommentare: 96 | letzter Beitrag 16:40 Uhr

Mehr


  1. Jugendschutz

    Filtersoftware von Jusprog und Telekom staatlich anerkannt

  2. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  3. Deutsche Post

    Zusatzfunktionen beim E-Postbrief dauern länger

  4. Gnome

    Neue Spezifikation für Fensterlayout

  5. Samsung Galaxy Tab 2

    7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

  6. IBM-Mainframe

    Nasa schaltet letzten Großrechner ab

  7. Appmenu Runner

    Head-Up Display auch in KDE

  8. Galaxy S2 mit Android 2.3.6

    Update wegen Abstürzen zurückgezogen?

  9. Fair Labor Association

    Apple lässt Foxconn überprüfen

  10. 802.11ac

    Broadcom will Chips für Gigabit-WLAN noch 2012 liefern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


WOA: Windows 8 für ARM im Detail
WOA
Windows 8 für ARM im Detail

Mit Windows on ARM (WOA) will Microsoft ein neues System mit einer ganz neuen Art von PCs etablieren. Damit Windows 8 auf ARM performant läuft und lange Akkulaufzeiten ermöglicht, musste Microsoft einige Kompromisse machen.

  1. Windows 8 auf ARM Microsoft zeigt Office 15

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


Bing, Blekko, Duck Duck Go: Googeln ohne Google?
Bing, Blekko, Duck Duck Go
Googeln ohne Google?

Die überarbeitete Version der Google-Suche "Search, plus Your World" hat heftige Debatten ausgelöst. Vor allem der Datenschutz steht mal wieder im Vordergrund der Kritik. "Geht es eigentlich auch ohne Google?", fragen sich daher viele Nutzer. Der Blogger Marcel Weiß hat es 18 Monate lang getestet.

  1. "Focus on the User" Facebook und Twitter zeigen Google, wie soziale Suche geht
  2. Neuer Algorithmus Google straft Seiten mit zu viel Werbung ab
  3. Theseus-Projekt Quote soll die erste Zitate-Suchmaschine Deutschlands werden

Zum Artikel