Weltweiter PDA-Markt: Palm legt zu, HP lässt nach

Gesamtmarkt geht im zweiten Quartal 2003 um 7,3 Prozent zurück

Im zweiten Quartal 2003 ging der weltweite PDA-Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,3 Prozent zurück, wie die Marktforscher von Gartner Dataquest berichten. Während der Marktführer Palm (neuerdings: palmOne) zulegen konnte, hatte Hewlett-Packard als Nummer zwei Einbußen zu verzeichnen.

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Palm festigte seine Marktführerschaft mit 943.807 abgesetzten Geräten im zweiten Quartal 2003, was einem Marktanteil von 38 Prozent entspricht. Während Palm damit einen Zuwachs von 15,3 Prozent verzeichnet, gingen die Verkaufszahlen bei Hewlett-Packard (HP) um 10,3 Prozent zurück. Somit folgt HP mit gehörigem Abstand mit einem Marktanteil von 15,3 Prozent auf Rang zwei bei 381.298 verkauften PDAs.

Sony sitzt weiterhin auf dem dritten Platz mit 272.638 Geräten, was einem Anteil von 11 Prozent bei einem leichten Rückgang von 1 Prozent entspricht. Auf Rang vier folgt dann Dell, der als PDA-Hersteller im ersten Quartal 2003 erstmals unter die Top 5 kam. Im zweiten Quartal 2003 verkaufte Dell 132.417 PDAs, was einem Marktanteil von 5,3 Prozent entspricht. Mit einem identischen Marktanteil von 5,3 Prozent kam Research In Motion (RIM) mit seinem E-Mail-Pager BlackBerry auf den fünften Rang und setzte 131.100 Geräte ab.

Insgesamt wurden im zweiten Quartal 2003 weltweit 2.485.817 PDAs von allen Herstellern verkauft. Damit ging der gesamte PDA-Markt um 7,3 Prozent zurück. Gartner Dataquest macht dafür die allgemeine wirtschaftliche Lage und einen starken Rückgang im chinesischen PDA-Markt verantwortlich. Der Anteil an PalmOS-Geräten beträgt 51,4 Prozent, während die WindowsCE-Welt auf 35,9 Prozent kommt.


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