Neuer, alter Ärger um Linux und Bitkeeper

Richard Stallman will Bitkeeper durch freie Alternative ersetzen

Einmal mehr eskaliert der Streit um die Code-Verwaltungssoftware Bitkeeper, die zur Linux-Entwicklung eingesetzt wird. Richard Stallman reagiert auf Provokationen von Larry McVoy, Chef des Bitkeeper-Entwicklers Bitmover, und forderte die Entwicklung eines freien Ersatzes von Bitkeeper sowie den Umstieg der Linux-Entwickler auf diese Software.

Anzeige

Stallman hatte sich bereits zur Einführung von Bitkeeper gegen die proprietäre Software ausgesprochen. Stallman ist, wie anderen Verfechtern freier Software, die Verwendung einer proprietären Software zur Entwicklung des freien Linux-Kernels ein Dorn im Auge. Mit seinen erneuten Forderungen reagiert Stallman auf Aussagen McVoys, es sei nicht möglich, eine freie Alternative zu Bitkeeper zu entwickeln. Selbst wenn, so McVoy, würde man einfach alle sechs Monate das verwendete Protokoll ändern.

McVoy reagierte darauf mit einem Verweis auf die umstrittene, für Bitkeeper verwendete Lizenz. Diese untersagt Entwicklern von ähnlichen Systemen wie Bitkeeper die Nutzung der Software. Daher sei ein Reverse Engineering der Software und somit die Entwicklung eines Klons unmöglich. "Willst du wirklich die Leute auffordern, unsere Lizenz zu verletzen?", so McVoy gegenüber Stallman.

Unterdessen verwies Alan Cox darauf, dass die Bitkeeper-Lizenz sowieso in vielen Ländern der Welt keine Bedeutung habe. Allerdings sei es dank der zur Verfügung stehenden Snapshots absolut unnötig, Bitkeeper zur Entwicklung zu nutzen. Viele Linux-Entwickler schätzen aber die Vorteile, die Bitkeeper bietet, auch im Vergleich zu anderen Tools wie CVS.


zeroK 28. Jul 2003

Ich glaub, ich hab irgendwo mal gelesen, dass ein Konsens über einen Mittelsmann oder...

Bjoern 22. Jul 2003

Da stimme ich dir zu, wenn das ein Programm wäre das Linus bei sich installiert und...

zeroK 21. Jul 2003

Hallo ZeroK, was die Programme im allgemeinen tun, war schon klar. Für mich als nicht...

Geek 21. Jul 2003

Doch genau das. da die Linux-Entwickler die SW kostelos bekommen stellt ein Upgrade ja...

Bernd 21. Jul 2003

Hallo ZeroK, was die Programme im allgemeinen tun, war schon klar. Für mich als nicht...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Network Engineer - Voice Projects (m/w)
    Bayer Business Services GmbH, Leverkusen
  2. Project Manager / Project Consultant E-Commerce (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  3. IT-Spezialist (m/w) Analytik / Labor
    Phytolab GmbH & Co. KG, Vestenbergsgreuth (Großraum Nürnberg)
  4. Lead Software Architect (m/w)
    über eTec Consult GmbH, Mittelhessen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

  1. Wartungspanne

    Totalausfall bei Time Warners Internetzugängen

  2. AGB

    Amazon.de verschlechtert Bedingungen für Kreditkarte

  3. Rockstar Games

    GTA 5 wird zu groß für 12-GByte-Playstation

  4. Nach 36 Jahren

    Bundesdatenschutz wird unabhängige Behörde

  5. Lumina

    PC-BSD zeigt Fortschritte des eigenen Desktops

  6. Cloud

    Niedrigerer Preis und neue Funktionen bei Dropbox

  7. Dragon Age Inquisition

    Multiplayer mit Mikrotransaktionen

  8. Lyft

    Uber soll Konkurrenten mit unsauberen Methoden bekämpfen

  9. Enlightenment

    E19 bekommt offiziell neuen Wayland-Compositor

  10. Cybercrime

    BKA fordert Gesetze zur Ermittlung von Tor-Nutzern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Digitale Agenda: Ein Papier, das alle enttäuscht
Digitale Agenda
Ein Papier, das alle enttäuscht
  1. Breitbandausbau Telekom will zehn Milliarden Euro vom Staat für DSL-Ausbau
  2. Zwiespältig Gesetz gegen WLAN-Störerhaftung von Cafés und Hotels fertig
  3. Digitale Agenda Bund will finanzielle Breitbandförderung festschreiben

Test Swing Copters: Volle Punktzahl auf der Frustskala
Test Swing Copters
Volle Punktzahl auf der Frustskala
  1. Flappy Birds Family Amazon krallt sich die flatternden Vögel

Die Paten des Internets: Oliver Samwer - die "Execution-Sau"
Die Paten des Internets
Oliver Samwer - die "Execution-Sau"
  1. Samwer United Internet kauft großen Anteil von Rocket Internet
  2. Oliver Samwer "Sehr viele Unternehmen haben wir zu früh verkauft"
  3. Verivox Tarifvergleichsplattform Toptarif von Konkurrenten gekauft

    •  / 
    Zum Artikel