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Alienware bringt Notebooks mit austauschbaren GrafikkartenBesonderer Steckplatz für ATI- oder Nvidia-Grafikkarten von Alienware
Dabei könne zwischen Grafikkarten mit aktuellen ATI- und Nvidia-Chips gewählt und diese später auch gegen leistungsfähigere Nachfolger ausgetauscht werden. Bei VoodooPC muss das teure Notebook hingegen erst eingeschickt werden, damit die Grafikplatine - sofern ein Radeon-9600-Mobility-Nachfolger erschienen ist - ausgetauscht werden kann. Nachdem es die Grafikkarten- und Notebook-Hersteller noch nicht geschafft haben, einen Standard für Notebook-Grafikkarten zu
etablieren und damit fest installierte und schnell veraltete Grafikchips aktuelle 3D-Software ausbremsen, will Alienware mit seiner eigenen Schnittstelle die Dinge nun selbst angehen.
Die Mini-Grafikkarten sollen mit eigenem Kühlkörper bzw. Lüfter ausgestattet und Alienwares eigenem Standard folgen, um Kompatibilitätsprobleme mit den eigenen Notebooks zu vermeiden. Welche ATI- und Nvidia-Chips auf die Grafikkarten passen, wird von deren technischen Anforderungen abhängen. Preislich sollen die Mini-Grafikkarten von Alienware mit denen von aktuellen AGP-Grafikkarten für Desktop-PCs vergleichbar sein. Das lässt allerdings viel Spielraum, zumal attraktive Preise nur dann zustande kommen, wenn es mehr als einen Anbieter bzw. Hersteller derartiger Grafikkarten gibt. Die Spiele-Notebooks im schicken Alienware-Design sind - wie die von VoodooPC - im oberen Preisbereich angesiedelt. Die Modelle des neuen Area-51m sollen mit 16,1- oder 15,4-Zoll-Display ausgestattet sein und entweder mit vorinstallierter ATI- oder Nvidia-Grafikkarte mit 128 MByte Grafikspeicher in den nächsten Wochen auf den Markt kommen. Die deutsche Niederlassung des US-Herstellers Alienware konnte Golem.de zu diesem Zeitpunkt noch keine weiteren technischen Details, eine genaue Verfügbarkeit oder Preise nennen. Nachtrag vom 18. Juli 2003 um 14:50 Uhr: Das Area51-m wird in Deutschland aus markenrechtlichen Gründen unter dem Namen S-4m erscheinen, ist aber ansonsten technisch identisch. Wen es interessiert: S-4 ist laut Alienware die Bezeichnung des Gebäudes der Area-51, in dem das/die UFOs von 1947 vermutet werden, so dass die Namen immer noch verwandt sind. Die in Teilen veränderbare Ausstattung: 2,6-GHz- bis 3,2-GHz-Pentium-4-Desktop-Prozessor mit HyperThreading und 800-MHz-Systembus, Mainboard mit SiSR-648FX-Chipsatz, 512 MByte bis 2 GByte PC2700-DDR-SDRAM, 40- bis 60-GByte-Festplatte (5400 U./Min), DVD-ROM oder DVD-RW/CD-RW-Brenner als herausnehmbares Modul, 3-in-1-Speicherkartenlaufwerk und WLAN-Mini-PCI-Karte. Weitere Schnittstellen: 3x USB 2.0, 1x Firewire, Infrarotschnittstelle mit beigelegter Fernbedienung. Das 15,4-Zoll-Active-Matrix-LCD der Geräte soll mit WSXGA+-Auflösung glänzen, also 1.680 x 1.050 Bildpunkte bei einem 16:10-Bildverhältnis bieten. Als Grafik-Modul soll etwa eine GeForceFX 5600Go gekauft werden können. Der Preis steht noch nicht fest, die Auslieferung des Alienware S-4m soll voraussichtlich zwischen Mitte August und Anfang September 2003 starten. (ck)
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