Achtung Stromschlag? Notebook-Rückruf bei Sony (Update)

Auch rund 2.000 in Europa verkaufte Geräte sind betroffen

In Japan hat Sony angefangen, seit Mai 2003 verkaufte Notebooks der VAIO-Modelle PCG-FR77E/B, FR55E/B und FR55E zurückzurufen. In einer Pressemitteilung auf der japanischsprachigen Website der Konzernzentrale gibt das Unternehmen an, dass man bei Modem-Nutzung unter bestimmten Umständen ungefährliche Stromstöße durch Berührung eines rückwärtigen metallenen Gehäuseteils erhalten kann. Auch in Europa gibt es ein betroffenes Notebook-Modell, wie Sony Deutschland mittlerweile bestätigte.

Anzeige

Dies soll nur bei Geräten ab einer bestimmten Seriennummer auftreten, wenn Akku, Netzteil und Modem gleichzeitig in Betrieb sind. Treffen einige Umstände zusammen, kann es zu einer schwachen elektrischen Entladung durch die Telefonleitung kommen. Wird nur der Akku in Verbindung mit dem Modem genutzt, soll das Problem nicht auftreten. Sony Japan bezeichnet den technischen Fehler in gewohnt höflich japanischer Art als unverzeihlich, bittet aber um Verständnis und Kooperation seiner potenziell betroffenen Kunden. Die zurückgerufenen Notebooks sollen in etwa fünf Tagen wieder zurück beim jeweiligen Besitzer sein.

Bei Sony Deutschland konnten die Zuständigen für einen Kommentar noch nicht erreicht werden. Ob und wenn ja welche europäischen Notebook-Modelle betroffen sind, ist damit noch unklar, da die Geräte hier oft unter anderen Bezeichnungen erscheinen. Zumindest Reuters zitiert Sony Japan in einer Meldung, wonach in Japan etwa 13.000, in den USA etwa 3.000 und in Europa etwa 2.000 Geräte betroffen sein könnten.

Nachtrag:
Sony Deutschland bestätigte mittlerweile gegenüber Golem.de, dass es tatsächlich betroffene Geräte gibt, die in Europa vertrieben wurden. Laut Sony-Sprecher Nils Seib handle es sich um etwa 2.000 bisher verkaufte VAIO-Notebooks mit der Modell-Bezeichnung PCG-FR215S, bei denen das Modem durch einen in China verursachten Fertigungsfehler unverhältnismäßig langsam sei und es zudem unter bestimmten Umständen zu einer harmlosen statischen Aufladung am Gerät kommen kann. Dabei müsse das Notebook im Netzteilbetrieb mit der Telefonleitung verbunden sein, ein Anruf eingehen, gleichzeitig ein Metallteil am Notebookgehäuse - etwa an der Buchse - angefasst werden und die Person geerdet sein; erst dann könnte man einen leichten elektrischen Schlag bekommen. Den Begriff Rückrufaktion nutzt die deutsche Sony-Niederlassung im Gegensatz zu Sony Japan nicht, es handle sich vielmehr um einen "freiwilligen Austausch", so Seib gegenüber Golem.de. Unter www.vaio-link.com können sich Besitzer des PCG-FR215S per Seriennummern-Eingabe erkundigen, ob ihr Gerät betroffen ist.


die_nicht_auf_s... 13. Nov 2008

ich habe ähnliches Problem mit meinem HP Pavillion dv5000 Notebook. Ist schon etwas...

Virint 14. Jul 2003

Also noch mal langsam, was muss ich alles tun um eine gewischt zu bekommen? Man, dass ist...

Thomas Mueller 14. Jul 2003

... ein grund, direkt in asien zu bestellen ;-) cu.. TO!

Heldemar 13. Jul 2003

Tja, das dürfte schwer werden. Nachdem dieser Fehl... dieses Feature jetzt bekannt ist...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Support-Mitarbeiter/in
    Clifford Chance, Frankfurt am Main
  2. Produktmanager / Produktmanagerin
    econda GmbH, Karlsruhe
  3. Java-Entwickler (m/w) - Bereich ERP
    HALTEC Hallensysteme GmbH, Korntal-Münchingen
  4. IT-Administrator/-in
    Oskar Frech GmbH + Co. KG, Schorndorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

Meistgelesen
  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  4. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  5. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 204 | letzter Beitrag 10:47 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 110 | letzter Beitrag 10:44 Uhr

Mehr


  1. Apps für Windows 8

    Es darf jeden Namen nur einmal geben

  2. Jonathan Schwartz

    Ex-Sun-Chef analysiert die letzten Tage von Sun Microsystems

  3. Sicherheitslücke

    Groupware Horde enthält Backdoor

  4. Zynga

    2,9 Millionen zahlende Kunden bei Castleville & Co.

  5. Cloud-Smartphone

    Acer bestätigt Cloud Mobile mit Android 4

  6. Ron was wrong, Whit is right

    RSA-Schlüssel unsicherer als gedacht

  7. Bioware

    Kurz die Welt retten in der Demo zu Mass Effect 3

  8. Adobe

    Photoshop CS6 mit Content-Aware Move

  9. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  10. Lensbaby

    Teleobjektiv mit absichtlicher Unschärfe



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Linux-Handbuch: Umfassendes Nachschlagewerk als Openbook erhältlich
Linux-Handbuch
Umfassendes Nachschlagewerk als Openbook erhältlich

Das Nachschlagewerk "Linux - Das umfassende Handbuch" ist als HTML-Version kostenlos erhältlich. Es behandelt die Grundlagen nicht nur von Linux, sondern auch von OpenBSD.

  1. Displayserver Wayland 0.85 als Testversion veröffentlicht
  2. Displayserver Wayland 1.0 wird stabil
  3. Linux Systemd mit Syslog-Ersatz veröffentlicht

Thermosensor: Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar
Thermosensor
Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

US-Forscher haben einen neuartigen Infrarotsensor entwickelt. Vorbild war der Flügel eines Schmetterlings, dessen Strukturen infrarotes Licht so reflektieren, dass es sichtbar wird.

  1. Lidar Laserbilder zeigen Auswirkungen eines Erdbebens
  2. Wearables Die Textilfaser wird zum Stromspeicher
  3. Forschung Daten mit Hitze schneller speichern

Proview Technology: Ausfuhrverbot soll Apple von iPad-Herstellern abschneiden
Proview Technology
Ausfuhrverbot soll Apple von iPad-Herstellern abschneiden

Mit einem neuen Vorstoß will Proview Technology verhindern, dass Apple iPads von seinen Auftragsherstellern in China bezieht. Das taiwanische Unternehmen will ein Import- und Exportverbot des iPads für China beantragen und hat bereits erste Beschlagnahmungen erreicht.

  1. Dockingstation iPad wird zum Scanner
  2. Tablet Rechnungshof überprüft iPad-Kauf der CDU-Fraktion
  3. Skitch Webseiten und Karten mit dem iPad bemalen

Zum Artikel