Angetestet: Handsprings neues PalmOS-Smartphone Treo 600
Zu den eher kleineren Veränderungen zählen einige Modifikationen bei der Tastatur und in der Bedienung. So erhielt die Tastatur jetzt eine separate Home-Taste zum Aufruf des Programmstarters, die bei den bisherigen Modellen nur durch Druck einer Sondertaste erreichbar war. Außerdem erhielt einer der vier Hardware-Knöpfe in der Standardkonfiguration die Funktion eines Ein-/Ausschalters. Damit ist die Taste zur Einbuchung in das Mobilfunknetz nun nicht mehr mit drei Funktionen belegt. Da der Treo 600 keine Schutzklappe mehr für die Tastatur besitzt, wurde zudem eine Tastensperre integriert, außerdem soll dem Gerät eine Schutztasche beiliegen.

Treo 600
Vom Web-Browser Blazer liegt dem Treo 600 eine neue Version bei, die JavaScript sowie Frames beherrscht und ohne zwischengeschaltetem Proxy direkt auf das Internet zugreift. Als weiteres wird ein MMS-Client sowie ein nicht genannter E-Mail-Client dem Gerät beiliegen. Mit einer Akkuladung verspricht Handspring Gesprächszeiten von bis zu beachtlichen sechs Stunden, Angaben zur Stand-by-Zeit machte Handspring allerdings auch auf Nachfrage nicht.
Handspring will den Treo 600 im September oder Oktober 2003 auch auf den deutschen Markt bringen. Genaue Preise wurden nicht einmal für den US-Markt bekannt gegeben, allerdings sollen diese auf dem Niveau der aktuellen Treo-Modelle liegen. International will Handspring bisherigen Treo-Besitzern Eintauschaktionen anbieten, wozu aber noch keine weiteren Details bekannt sind.
Fazit:

Treo 600
Mit dem Treo 600 legt Handspring einen Nachfolger des Treo 270 vor, der wenig Besonderes und viel Erwartetes bringt. So gehört ein Steckplatz für Speicherkarten schon lange zum Standard von PalmOS-Geräten und eine Digitalkamera darf heutzutage in einem Smartphone auch nicht fehlen. Zu den beachtlichen Besonderheiten zählt die nochmals geschrumpfte Mini-Tastatur und die Quad-Band-Funktion, um alle verfügbaren GSM-Netze nutzen zu können. Sehr geschickt hat Handspring die Tastatur und damit auch das Gerät selbst verkleinert, ohne dass die Bedienung darunter leidet.
Für Treo-Nutzer dürfte es enttäuschend sein, dass auch der Treo 600 weder Bluetooth beherrscht noch eine Sprachanwahl kennt. Schließlich gehört eine Sprachanwahl für Mittelklasse-Handys heutzutage schon zum Standard. Gespannt darf man sein, ob Handspring durch die Fusion mit Palm künftig stärker im deutschen Markt aktiv wird. Denn die bisherigen Treo-Modelle wurden von Handspring halbherzig beworben und vermarktet, weshalb die Geräte in freier Wildbahn auch kaum zu entdecken sind.





Dummes Zeug! Es gibt keine sog. stillen SMS, die die Sprachqualität im Sinne eines Echos...
das echo liegt nicht daran das dein handy assi ist sondern das die polizei dir während...
habe nach iPaq und Nokia 9210 den Treo 600. Es ist mit Abstand das beste Gerät in...
Naja, frueher war es halt so, dass man eine Nummer in Frankfurt angerufen hat...
Mein 270 ist mir sicherlich 20 mal auf Steinfußböden u.a. heruntergefallen und das...
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