Anzeige

München pro Linux: Stadtrat lässt Microsoft abblitzen

Open-Source-Software für Münchens Verwaltung

Die Münchner Stadtverwaltung wird künftig sowohl beim Betriebssystem für ihre rund 14.000 Computer wie auch bei der Office-Software auf Open-Source-Produkte setzen. Dies entschied die Vollversammlung des Münchner Stadtrats jetzt mit den Stimmen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen/Rosa Liste, FDP, ÖDP, REP und PDS und folgte damit einem entsprechenden Antrag von Oberbürgermeister Christian Ude.

Anzeige

Ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten hatte Vor- und Nachteile einer Umstellung vom derzeitigen städtischen Standard "Windows NT/Microsoft Office" alternativ auf "Windows XP/Microsoft Office" oder "Linux/Open Office" bewertet und dabei einen klaren strategisch-qualitativen Vorsprung für die Open-Source-Lösung ermittelt. Nachdem bereits am Montag SPD und Grüne ihre Entscheidung pro Linux bekannt gegeben hatten, legte Microsoft in letzter Minute einmal mehr ein verbessertes Angebot vor, hatte damit aber offenbar keinen Erfolg.

"Mit diesem richtungsweisenden Grundsatzbeschluss sichert sich München nicht nur als erste deutsche Großstadt eine größere Herstellerunabhängigkeit ihrer IT-Infrastruktur, sondern setzt auch ein klares Zeichen für mehr Wettbewerb im Software-Markt. Die Vorgeschichte dieser Entscheidung hat ja bereits gezeigt, dass eine Konkurrenzsituation bei der Preisbildung offensichtlich gut tut", so der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude.

Mit der Entscheidung sei aber keine Vergabeentscheidung getroffen, so Ude weiter. Vielmehr sei die aktuelle Entscheidung zu Gunsten von Linux eine strategische Weichenstellung, der eine rechtlich unverbindliche Marktsondierung vorausgegangen sei.

Bis zum Frühjahr 2004 sollen nun die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten in einem Feinkonzept ermittelt werden. Auf dieser Basis werde der Stadtrat dann beschließen, auf welche Art und Weise die Migration auf Linux erfolgen soll.


eye home zur Startseite
Stoibertown 05. Jun 2003

Die ÖDP sitzt im Münchner Stadtrat, und die Partei Bibeltreuer Christen nicht? Luja, a...

blackshark 05. Jun 2003

Wie immer sehr lustig das anti und pro M$ im Forum :)) Hab ihr eigentlich schon mal daran...

Snorre 04. Jun 2003

Wenn dich interessiert, was der Herr von und zu Seibt selbst dazu sagt, dann lies im...

Sturmkind 03. Jun 2003

Nun ich sag es mal so. Ich denke unabhängig davon ob jemand Heute Angestellter...

Michael 03. Jun 2003

Stimmt, wobei allen voran die IBM der wohl katastrophalste Laden ist den ich kenne. Der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Münster, Erfurt
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  3. Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach, Offenburg
  4. HOBART GmbH, Offenburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399,00€

Folgen Sie uns
       

  1. Total War

    Direct3D-12-Patch macht Warhammer teils langsamer

  2. Die Woche im Video

    Der Preis ist heiß und der Trick nicht mehr billig

  3. Netzausbau

    Telekom will ihre Mobilfunkmasten verkaufen

  4. Bruno Kahl

    Neuer BND-Chef soll den Dienst reformieren

  5. Onlinehandel

    Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

  6. The Assembly angespielt

    Verschwörung im Labor

  7. Kreditkarten

    Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

  8. Dobrindt

    1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

  9. Mini ITX OC

    Gigabyte bringt eine 17 cm kurze Geforce GTX 1070

  10. Autonomes Fahren

    Teslas Autopilot war an tödlichem Unfall beteiligt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Star Wars Lego im Test: Das Erwachen der Lustigkeit
Star Wars Lego im Test
Das Erwachen der Lustigkeit
  1. Mixed Reality Lucasfilm und Magic Leap bringen Star Wars ins Wohnzimmer
  2. Playstation Kriegsgott statt neuer Konsolenhardware
  3. Trials on Tatooine Wie Lucasfilm Star Wars in die Virtual Reality gebracht hat

Axon 7 im Hands on: Oneplus bekommt starke Konkurrenz
Axon 7 im Hands on
Oneplus bekommt starke Konkurrenz
  1. Axon 7 ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

Bargeld nervt: Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
Bargeld nervt
Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
  1. BND-Gesetzreform Voller Zugriff auf die Kabel der Telekom
  2. Faster Googles Seekabel ist fertig
  3. Onlinehandel Amazon droht nach vier Rücksendungen mit Kontensperrung

  1. Re: "Dienst"

    Pjörn | 11:29

  2. Re: 121 Bestellungen mit 52 Rücksendungen

    ThaKilla | 11:28

  3. Hat bei Karstadt schon super funktioniert!

    Harald.L | 11:25

  4. Re: Ich bestelle nicht mehr bei Amazon...

    ThaKilla | 11:23

  5. Re: Wieviele dieser Masten sind derzeit...

    dieser_post_ist... | 11:23


  1. 10:08

  2. 09:02

  3. 20:04

  4. 17:04

  5. 16:53

  6. 16:22

  7. 14:58

  8. 14:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel