Test: IL-2 Sturmovik Forgotten Battles - Historische Flugsim

Screenshot #6
Es bleibt dem Spieler überlassen, ob er sein Flugzeug mit der aus Il2 Sturmovik
bekannten Motorsteuerung oder dem neuen Motorenmanagement fliegen möchte. Bei
Letzterem können die Motoren hinsichtlich Schub, Propellerstellung und
Gemischaufbereitung, Kühlung, Kompressorstufe usw. besonders realistisch genutzt werden, was allerdings auch bedeutet, dass man sich eine Unzahl von
Tastaturkombinationen anlegen und diese natürlich auch noch beherrschen muss.
Anfängern sei dringend angeraten, erst einmal den vereinfachten Modus zu nutzen, wenn man nicht sofort mit einem kapitalen Motorschaden abstürzen oder als Segelflieger wider Willen weitermachen möchte.
Im Multiplayermodus können bis zu 32 Spieler im Luftkampf und 16 Spieler in den kooperativen Einsätzen teilnehmen. Die Flugzeuge können durch individuelle Anstriche, Staffelembleme, Tragflächenbeschriftungen sowie Hoheitsabzeichen verschönert werden. Der komplexe Missionseditor erlaubt das Erstellen eigener Szenarien, während ein Schnelleditor nur die Flugzeugzusammenstellungen beider Seiten und einiger weniger Bodenziele ermöglicht.

Screenshot #7
Die Grafik des Spiels ist, vorausgesetzt man verwendet einen schnellen Rechner,
jenseits von einem GHz und eine Grafikkarte ab GeForce2 oder vergleichbarer
Leistunsfähigkeit, wirklich überragend. Durch Skins mit bis zu 1.024 Pixel
Auflösung kommen auch Oberflächendetails der Flugzeuge ans Tageslicht, die in
anderen Flugsimulationen gerade mal durch eine Pixelwolke angedeutet werden.
Auch die Umgebungseffekte und die Landschaftsdetails wie glitzernde
Wasserflächen, Dunst und Wolken sind beachtlich gut gelungen. Der Sound
hingegegen ist leider nur durchschnittlich, lediglich einige wenige
Flugzeugmotoren hören sich in den Außenansichten im Vorbeiflug wirklich stimmig
an, während man bei den Innengeräuschen manchmal etwas Atmosphäre vermisst. Der
simulierte Funkverkehr wird in der jeweiligen Landessprache der Parteien
abgehalten, aber natürlich gibt es für das bessere Verständnis Untertitel auf
Deutsch.
Fazit:
Auch wenn das Spiel sicherlich bei einigen Flugzeugtypen noch
Verbesserungspotenzial hinsichtlich der Abbildung der realen Flugleistungen und
des Schadensmodells bietet, die durch mehrere Patches auch schon beim Vorgänger
immer wieder modifiziert wurden, macht IL-2 Sturmovik - Forgotten Battles eine
Menge Spaß, wenn man erst einmal die jeweiligen Flugzeuge, ihre Eigenarten und
Manöver beherrscht. Doch auch Anfänger kommen auf Grund der
Einstellungsmöglichkeiten schnell auf ihre Kosten. Richtig Freude bereitet das
Spiel, wenn man sich mit realen Gegnern und Staffelkameraden in die Lüfte
erhebt.
Das Spiel ist mit einer USK-Einstufung von 16 Jahren versehen und kostet im Einzel- und Versandhandel zwischen 39,99 Euro und 51 Euro.
| Test: IL-2 Sturmovik Forgotten Battles - Historische Flugsim |







Hollo,ich habe mir das spil operation Barbarossa gekauft,aber ich kann nicht spilen,ganze...
www.tallinn.ee/
Danke für den Tip. Dabei fällt mir gerade ein dass ich eigentlich irgentwo noch Jane´s F...
Bitte? Der Grütz in 3DMark2k3 sieht gegen Sturmovik schon aus wie aus der Steinzeit.. von...
Jupp sieht ganz anständig aus.. naja ich bin jetzt ein bisschen "3D-Mark 2003...
Kommentieren