Aktuelle Grafikprozessoren im Preis-Leistungs-Vergleich

Anzeige

Die gewählten drei Benchmarks erlauben eine recht gute Leistungseinschätzung, was aktuelle Spiele und kommende angeht. Wie es mit der Leistung unter dem noch für dieses Jahr erwarteten DirectX 9 aussieht, dessen erweiterte Effekte bisher nur Radeon 9500/9500 Pro und Radeon 9700/9700 Pro und zum Teil auch die nicht getestete Matrox Parhelia unterstützen, werden sich die neueren ATI-Grafikchips vermutlich deutlicher von den älteren Nvidia-GeForce4-Ti-Chips absetzen können. Bei der Bildqualität konnte sich die ATI-Grafikprozessor-Schaar dank ihrer besseren Kantenglättung übrigens vor der Nvidia-Konkurrenz positionieren, was in diesem Test jedoch nicht weiter ausgeführt wird.

Fazit:
Wer nicht mehr als 100,- bis 150,- Euro zur Verfügung hat, ist mit Radeon 9000 und der etwas schnelleren Radeon 8500 sicher nicht schlecht bedient, sollte aber Auflösungen über 1.024 x 768 Bildpunkten und Kantenglättung meiden. Wer etwas mehr Geld, zwischen 150,- und 200,- Euro, zur Verfügung hat, hat die Wahl zwischen Radeon 9500 und GeForce4 Ti 4200; hier darf man durchaus zur noch etwas günstiger zu habenden GeForce4 Ti 4200 greifen, wenn man auf erweiterte DirectX-9-Effekte der akzeptablen Radeon 9500 verzichten kann.

Für anspruchsvolle Spielernaturen mit Hang zu schnellen 3D-Shootern, hohen Auflösungen und etwas mehr Geld (200,- bis 300,- Euro) werden erst Grafikkarten mit GeForce4 Ti 4600 und Radeon 9500 Pro interessant, wobei letztere leider erst ab Januar 2003 in großen Stückzahlen im Handel sind, dann aber weniger kosten werden als die etwas langsameren, aber vergleichbaren GeForce4-Ti-4600-Grafikkarten.

Wer keine Kompromisse machen will, die höchsten Auflösung in höchster Qualität nutzen, das Geld übrig hat und die Differenz zu einer günstigeren Grafikkarte nicht in eine allgemeine PC-Aufrüstung stecken will, für den gibt es eigentlich nur zwei empfehlenswerte Produkte: Grafikkarten mit Radeon 9700 (zwischen 320,- und 400,- Euro) oder dem teureren und noch mal etwas schnelleren, bisher ungeschlagenen Radeon-9700-Pro-Grafikprozessor (zwischen 400,- und 500,- Euro). Die Empfehlung der Redaktion ist dennoch der Radeon 9500 Pro, da er viel Leistung für einen erträglichen Preis bietet.

Ein tagesaktueller Grafikkarten-Preisvergleich für Endkunden findet sich unter markt.golem.de.

 Aktuelle Grafikprozessoren im Preis-Leistungs-Vergleich

Heide-Marie Seavey 08. Feb 2003

Hallo, auf den Unterschied von einer Herkules und einer Ati Radeon 7500 Pro hat was mit...

FoxMulder 06. Feb 2003

bei hercules bezahlst du zunächst mal den namen, dann max. 3% mehrleistung, wenn...

Jonathan 06. Feb 2003

Hi ich habe mir die Sapphire 9500 pro bestellt. Nur warum ist dei hercules knapp 60...

FoxMulder 13. Jan 2003

will ebenfalls noch etwas warten, bis die FX ausgeliefert wird. vielleicht bekommt man...

Bronchito 13. Jan 2003

schaut mal hie http://www.kmelektronik.de/root/shop4/x4l.html, dort ist die HIS...

Kommentieren




Anzeige
  1. Elektrotechniker/in oder Informatiker/in
    Polizeipräsidium Westhessen, Wiesbaden
  2. Mitarbeiter (m/w) im IT-Anwendungsmanagement
    Vitos GmbH, Eltville
  3. IT-Supporter/in
    MEDIENGRUPPE KLAMBT, Hamburg
  4. Software-Ingenieur (m/w) DMS / Archivierung
    Stadtwerke München GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

Meistgelesen
  1. Tinkerforge im Test

    Elektronik zum Stapeln

  2. Diablo 3

    Höllischer Bug und harmlose Hardwareanforderungen

  3. Diablo 3

    Blizzards Server seit Stunden kaum erreichbar

  4. Forbes-Magazin

    Steve Ballmer macht Microsoft zu einem zweiten RIM

  5. Kepler GK110

    Größter Chip der Welt mit 7 Mrd. Transistoren und Hyper-Q


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 325 | letzter Beitrag 19:26 Uhr

  2. Kommentare: 214 | letzter Beitrag 07:00 Uhr

  3. Kommentare: 171 | letzter Beitrag 19:34 Uhr

  4. Kommentare: 115 | letzter Beitrag 13:09 Uhr

  5. Kommentare: 111 | letzter Beitrag 21:22 Uhr

Mehr


  1. Verbraucherschützer

    Facebook soll Geld aus Börsengang für Kundendienst nutzen

  2. Bundesinnenministerium

    Weniger Straftaten im Internet

  3. Displayserver

    X.org soll neue API bekommen

  4. Facebook, Wikis und Blogs

    Social-Media-Leitfaden für Bundeswehrangehörige

  5. Raumfahrt

    Nasa bereitet bemannte Mission zu einem Asteroiden vor

  6. Oracle gegen Google

    Oracle könnte fast leer ausgehen

  7. Mobilfunk

    Fast jedes dritte Handy in Deutschland ist ein Smartphone

  8. Gaming-PC

    MSIs Norris Edition kommt ohne Chuck

  9. Navigon für Android

    Navigationsanwendung ist fit fürs Galaxy Nexus

  10. Forbes-Magazin

    Steve Ballmer macht Microsoft zu einem zweiten RIM



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


7,85 Zoll: Angeblich iPad Mini mit flachem Touchdisplay geplant
7,85 Zoll
Angeblich iPad Mini mit flachem Touchdisplay geplant

Apple soll Zuliefererkreisen zufolge ein kleineres iPad mit 7,85 Zoll großem Bildschirm planen, das noch 2012 auf den Markt kommen soll. Das kleine Modell soll mit einem G/F2-Dünnfilm-Touchscreen ausgestattet werden, der kostengünstigere Geräte ermöglicht und so gegen Android-Tablets positioniert werden kann.

  1. Aluhülle iPad mutiert zum Macbook Air
  2. iPad-Tastatur Logitech stellt Ultrathin Keyboard Cover vor
  3. Projekt Blue Tiger Druckempfindlicher Stift fürs iPad

Cloud-Speicher: Fraunhofer-Forscher warnen vor Dropbox & Co.
Cloud-Speicher
Fraunhofer-Forscher warnen vor Dropbox & Co.

Cloud-Speicherdienste bieten oft eine unzureichende Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für sichere Informationstechnologie, das die Dienste Dropbox, Cloudme, Crashplan, Mozy, Teamdrive, Ubuntu One und Wuala getestet hat.

  1. Multimediainhalte LG startet Cloud für TV, PC und Smartphone
  2. Der Bund und die Cloud "Bürgerdaten sind ein Schatz"
  3. Firebase Cloud-Dienst für Echtzeitinformationen

Sicherheitssoftware: Avira-Update legt Windows lahm - Patch erschienen
Sicherheitssoftware
Avira-Update legt Windows lahm - Patch erschienen

Avira hat gestern für mehrere kostenpflichtige Sicherheitsanwendungen ein fehlerhaftes Service Pack veröffentlicht. Als Folge davon funktionieren viele Anwendungen nicht und Windows startet nicht einwandfrei. Mittlerweile ist ein Patch erschienen.

  1. Twitter 55.000 Nutzerkonten gehackt, Staatsanwalt ausgeladen
  2. Sicherheit Microsoft bringt zweiten Patch zur Duqu-Abwehr
  3. The Unknowns Nasa und Esa bestätigen Einbrüche in ihre Systeme

Zum Artikel