Freenet 0.5 - Verschlüsseltes Peer-to-Peer-Netz verbessert
Anonymes Peer-to-Peer-Netz soll noch sicherer sein
Das Free Network Project hat seine Peer-to-Peer-Software Freenet nach 14 Monaten der Entwicklung in einer teils neu geschriebenen stabilen Version mit bedeutenden Verbesserungen veröffentlicht. Ab der Version 0.5 soll das durch die Freenet-Clients aufgebaute anonyme, verschlüsselte Peer-to-Peer-Netzwerk Informationen noch sicherer transportieren und - eventuellen Zensurversuchen zum Trotz - dezentral speichern können.
Verbessert wurde die Kommunikation zwischen einzelnen Knoten, indem dank starker Public-Key-Verschlüsselung nun Man-in-the-Middle-Angriffe verhindert werden sollen. Ein spezielles Ankündigungs-Protokoll für die Knoten soll ein zentrales Verzeichnis nun unnötig machen. Die Größe von übertragenen Dateien sollen nun so angepasst werden, dass keine Analyse des Netzverkehrs möglich ist. Darüber hinaus sollen Dateien nun auch geteilt werden können und damit die Verfügbarkeit von großen Dateien erhöht werden können. Verbesserungen sollen in den Bereichen Leistung und Speichernutzung erzielt worden sein, auch das Freenet-Gateway FProxy soll verschönert und verbessert worden sein. Das wichtigste laut der Projektseite sei jedoch, dass Freenet "einfach funktioniere".
Ein "Enhanced Freenet Client Protocol" (FCP) soll Entwicklern eine Schnittstelle für eigene Anwendungen bereitstellen. Es gibt bereits Freenet-Tools von Dritten wie etwa zur Website-Erstellung und Diskussionsforen deren Daten per Freenet gespeichert und übermittelt werden. Auch Internet Streaming Radio soll bald mittels Freenet möglich werden. Software-Updates für Debian Linux werden bereits per Freenet verteilt.
Freenet 0.5 steht zum kostenlosen Download für Linux-, Mac- und Windows-Nutzer bereit.





funzt das mit ed2k links ? vincent
Tja, Ihr könnt alle dazu beitragen, daß dieses wunderbare System wächst, gedeiht und sich...
Die kleinen "bin Ladens" freuen sich bestimmt auch schon :-(
ebenso China und jedes andere Militärregime, dass das internet zensiert. Das was nämlich...
Unser Innenminister wird das Kotzen kriegen und die Musik-Industrie vermutlich auch...
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