Brother USA ruft einige Drucker wegen Brandgefahr zurück

Keine Probleme mit in Deutschland verkauften Geräten

Gemeinsam mit der US-Kommission für Verbrauchersicherheit CPSC hat der Druckerhersteller Brother International in den USA drei Laser- und einen Multifunktionsdrucker zurückgerufen. Als Grund wird eine mögliche Überhitzungsgefahr des Fusers (Heizung) angegeben, die zum Brand führen könne.

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Betroffen sind lediglich die Laserdrucker-Modelle HL-1040, HL-1050 und HL-1060 sowie das Multifunktions-Modell MFC-P2000 jeweils aller Seriennummern. Die betroffenen Drucker sollen zwischen 1997 und 2000 verkauft worden sein. Brother ruft US-Kunden dazu auf, die Nutzung der entsprechenden Drucker unverzüglich einzustellen und die Geräte zur kostenlosen Reparatur zum nächsten autorisierten Brother-Service-Center zu bringen.

Brother Deutschland gab auf Nachfrage gegenüber Golem.de an, dass sich bisher bei den in Deutschland verkauften Geräten keine derartigen Probleme gezeigt hätten und gibt Entwarnung. Man informiere gerade den Handel, damit dieser verunsicherte Kunden aufklären könne. Betroffen seien nur die oben genannten Drucker, die mit 110-Volt-Netzteil in den USA und Japan ausgeliefert wurden. Auslöser für die Rückrufaktion seien drei in Japan verkaufte Drucker, welche die Überhitzungsprobleme gezeigt hätten.

Nachtrag:
Für deutsche Kunden, die der Sache dennoch nicht trauen, bietet Brother auf Wunsch dennoch eine kostenlose Inspektion der genannten Druckermodelle an, um das Vertrauen der Verbraucher in die Zuverlässigkeit der Brother-Produkte zu stärken. In Deutschland können sich Kunden telefonisch unter der Tel.-Nr.: (06101) 805-277, per Fax unter der Nr. (06101) 805-328 oder per E-Mail an service@brother.de mit Brother in Verbindung setzen, um nähere Angaben über die Abwicklung zu erfahren. Auch auf der offiziellen Website www.brother.de sollen sich in der Rubrik "Kundeninformation" Informationen finden.


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