Alternativer DVD-Nachfolger von Toshiba und NEC

Format soll bis zu 40 GB auf einseitigen, wiederbeschreibbaren Medien speichern

Toshiba und NEC haben jetzt offiziell dem DVD-Forum ein neues Format vorgeschlagen, das in Zukunft die DVD ablösen soll. Es basiert wie das von Sony und Philips vorgeschlagene Blu-ray-Format auf dem Einsatz eines blauen Lasers zur Erhöhung der Datendichte, ist zu diesem aber inkompatibel.

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Die Vorteile von dem von Toshiba und NEC vorgestellten Format liegen vor allem in geringeren Herstellungskosten, da vorhandenes Equipment zur DVD-Herstellung weitergenutzt werden kann. So sollen die notwendigen Investitionen für einen langsamen Umstieg auf die neue Technologie möglichst gering gehalten werden. Zudem könnten entsprechende Player auch heutige DVDs abspielen. Als Dateisystem soll UDF zum Einsatz kommen.

Das jetzt vorgeschlagene Format umfasst sowohl Read-Only-Disc zur Verbreitung von Filmen als auch wiederbeschreibbare Medien. Dabei soll ein kurzwelliger blauer Laser zum Einsatz kommen, aber die gleiche Disc-Technologie verwendet werden, wie heute bei DVDs. Zum Einsatz kommen: 120-mm-Scheiben, die aus zwei Rücken an Rücken verarbeiteten 0,6 mm dicken Schichten bestehen.

Das Format erhöht damit die Kapazität von Read-Only-Discs auf 15 GByte für einseitige Medien mit einer Schicht bzw. 30 GByte bei einseitigen Medien mit zwei Schichten. Wiederbeschreibbare Medien mit einer Schicht sollen auf einer Seite 20 GByte speichern können. Zudem wollen Toshiba und NEC dem DVD-Forum in Kürze einen Vorschlag für wiederbeschreibbare Medien unterbreiten, die auf einer Seite mit zwei Schichten 40 GByte unterbringen können.


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