KPN schreibt 9 Milliarden Euro ab
Rot soweit das Auge blickt
Der Telekommunikationsgigant Royal KPN verzeichnet einen Verlust von 9,3 Milliarden Euro für das zweite Quartal 2002. Im zweiten Quartal 2001 lagen die Verluste bei nur 499 Millionen Euro. Grund für das Ergebnis sind hohe Abschreibungen im Mobilfunksektor.
Gerechnet auf die einzelne Aktie ergaben sich im abgelaufenen Quartal 3,90 Euro Verlust, verglichen mit 0,41 Euro pro Anteilsschein vor einem Jahr. Der Umsatz im Q1 betrug 3,1 Milliarden Euro nach 3,2 Milliarden Euro im vergleichbaren Quartal des Vorjahrs.
Das EBITDA im 2. Quartal 2002 liegt bei 1,1 Milliarden Euro und damit 18 Prozent höher als im Q2 2001.
Die massiven Abschreibungen hat KPN vor allem seinen UMTS-Lizenz-Invesitionen in Deuschland (E-Plus) und Base in Belgien zu verdanken. Dazu wurde der 15-prozentige Anteil an Hutchison 3G in Großbritannien in Höhe von 1,2 Milliarden Euro abgeschrieben. Insgesamt ergaben sich somit Korrekturen in Höhe der erwähnten 9 Milliarden Euro. 154 Millionen Euro davon stammen noch aus anderen Verlusten, vor allem von der Pleite von KPNQwest und KPN Belgium.
Ausgenommen dieser Sondereinflüsse entstand KPN nur ein Nettoverlust von 79 Millionen Euro und damit ein um 78 Prozent besseres Ergebnis als der von Sondereffekten bereinigte Verlust von 354 Millionen Euro vor einem Jahr.






Danke für den Hinweis, ist korrigiert. Gruss, Christian Klass Golem.de
Insgesamt ergaben sich somit Korrekuren in Höhe der erwähnten 9 Milliarden...
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