|
|
|||||||||||||||
![]() |
Stellenmarkt
Letzte MeldungenSony hofft auf das große Geld mit 3D Weg frei für 4-GByte-Module: Hynix mit 40nm-DRAMs XMLHttpRequest auf dem Weg zum Webstandard Verleiher: Nicht alle Filme auf Blu-ray bieten mehr Qualität Neues Verfahren für Herstellung von OLEDs Fedora setzt Rechte bei Software-Installation zurück Star Trek Online: Kurs auf offene Beta im Januar 2010 Canonical arbeitet für Google an Chrome OS Spieletest: Left 4 Dead 2 - untotes Multiplayergemetzel RFID-Chips machen Metallteile schlau GPL-Programm Fpflac nutzt mehrere Prozessoren CHKDSK-Bug nervt Nutzer von Windows 7 (Update) AOL kündigt 2.500 Mitarbeitern und verkauft MapQuest und ICQ AMD: Nur einige tausend Radeon 5800 pro Woche Kreditkartenumtausch: Banken fordern Entschädigung Call of Duty 6: Wirbel um gesperrte Accounts auf Steam HDMI bekommt aussagekräftige Logos Mozilla steigert Umsatz und Kosten Dell sieht Belebung bei PC-Nachfrage von Firmenkunden Regierung startet Offensive Elektroauto PHP 5.3.1 beseitigt zahlreiche Fehler Dell mit Tintenstrahl-Multifunktionssystemen in Serie Youtube untertitelt Videos per Spracherkennung automatisch LED-Multifunktionsdrucker von Oki Funktioniert trotzdem: Fernbedienung ohne Batterie Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de. |
||||||||||||||
|
|||||||||||||||
Künstliche Intelligenz in Spielen soll besser werdenSpieleentwickler-Vereinigung IGDA gründet Komitee für KI-Standards
Der Vorsitzende des "Artificial Intelligence (AI) Interface Standards Committee", der Wissenschaftler Alexander Nareyek von der Carnegie Mellon University, erklärte dazu: "Der nächste qualitative Sprung für die künstliche Intelligenz wird von angemessenen Schnittstellen für selbst entwickelte und externe KI-Tools und -Middleware abhängen. Die Arbeit des Komitees soll KI-Entwicklern die Bürde nehmen, sich über Low-Level-Prozeduren
Gedanken zu machen, sie wird es ihnen ermöglichen, sich auf höherstufige, kreative KI-Aufgaben zu konzentrieren."
Die noch zu entwickelnden Schnittstellenstandards sollen Bereiche wie Wegfindung ("pathfinding"), Steuerung, Entscheidungsbäume ("decision trees"), endliche Automaten ("finite state machines"), regelbasierte Systeme, zielorientierte Aktionsplanung ("goal-oriented action planning") und "world interfacing" abdecken. Mittels der Schnittstellen könnte KI-Software wie ein Plug-in dafür sorgen, lernfähige, Emotionen zeigende, abwägende und interaktionsfähige Nichtspielercharaktere (engl. NPC), also vom Computer gesteuerte Charaktere zu erzeugen oder auch das Verhalten eigener und gegnerischer Einheiten in Spielen zu verbessern - nicht nur in Strategiespielen. Darüber hinaus sollen die Schnittstellen Spieleentwicklern ermöglichen, in ihre Spiele weiterführende KI-Techniken wie automatisierte Story-Telling-Systeme einzubinden. Letztere könnten die Geschichte dann automatisch auf die Interessen des Spielers anpassen. Allerdings wird es wohl noch etwas dauern, bis Spiele so flexibel auf den Anwender reagieren werden. Zur 65 Mitglieder starken KI-Initiative der Spieleentwicklervereinigung IGDA, welche beispielsweise die wichtige Games Developer Conference (GDC) und Wettbewerbe zur Unterstützung unabhängiger Spieleentwickler veranstaltet, zählen KI-Entwickler, Wissenschaftler, Repräsentanten von Games-Middleware-Anbietern und andere relevante Experten. Die verschiedenen Arbeitsgruppen innerhalb des Komitees werden von Ruth Aylett (University of Salford), Abdennour El Rhalibi (Liverpool John Moores University), Richard Evans (Lionhead Studios), Ian Frank (Future University-Hakodate), Nick Porcino (LucasArts Entertainment), Dave C. Pottinger (Ensemble Studios) und Michael Van Lent (University of Southern California) geleitet. (ck)
|
|||||||||||||||