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Microsoft warnt erstmals vor einem E-Mail-Wurm

Wurm W32.Chir.B@mm nutzt altes Sicherheitsleck bei der Anzeige von E-Mails

In einem aktuellen Security Alert warnt Microsoft erstmals vor einem E-Mail-Wurm, der erneut eine lange bekannte Sicherheitslücke im Internet Explorer ausnutzt. Microsoft bietet schon lange einen Patch an, aber immer wieder tauchen neue E-Mail-Würmer auf, die diese Lücke ausnutzen und darauf setzen, dass viele Anwender solche Patches nicht einspielen.

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Für eine starke Verbreitung nutzt der Wurm eine alte Sicherheitslücke im Internet Explorer in Zusammenhang mit Outlook und Outlook Express, die dafür sorgt, dass der infizierte Mail-Anhang automatisch bereits bei der Vorschau der E-Mail ausgeführt wird. Microsoft bietet seit März vergangenen Jahres einen deutschsprachigen Patch für den Internet Explorer 5.01 und 5.5 an, um das Problem zu beheben. Wer den Mail-Anhang in einem beliebigen anderen E-Mail-Programme manuell öffnet, infiziert sich natürlich ebenfalls mit dem Schädling.

Auf einem infizierten System befällt W32.Chir.B@mm alle Dateien mit den Endungen .htm, .html, .exe und .scr, wonach er sowohl auf allen lokalen Laufwerken als auch auf allen angeschlossenen Netzwerken sucht. Nach Informationen von Symantec überschreibt der Wurm zudem die ersten 4660 Bytes aller Dateien mit den Endungen .adc, r.db, .doc, und .xls am ersten eines jeden Monats.

Der Wurm W32.Chir.B@mm verbreitet sich über eine eigene SMTP-Engine und versendet sich so an alle E-Mail-Adressen, die der Wurm im Outlook-Adressbuch sowie in den Dateien .adc, .rdb, .doc und .xls findet. Der Wurm versendet sich mit den immer gleichen Merkmalen: Die Betreffzeile lautet "is coming!" und der Absender endet auf die Domain @yahoo.com oder imissyou@btamail.net.cn. Der eigentliche Wurm verbirgt sich in dem Mail-Anhang PP.exe.

Mittlerweile haben alle Hersteller von Antiviren-Software ihre Virensignaturen aktualisiert und man sollte den eigenen Virenscanner schleunigst aktualisieren.


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