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Real Networks goes Open Source

Helix DNA: Offene Plattform für digitale Medien

Mit Helix will Real Networks die Auslieferung digitaler Inhalte revolutionieren und Konkurrent Microsoft trotzen. Dabei setzt Real auf eine Open-Source-Plattform, die Technologien bereitstellen soll, um jedes Format auf jedem Gerät und jeder Plattform nutzen zu können. Dabei wird Helix sowohl Client, Encoder als auch Server umfassen.

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Der Helix DNA Client soll als universelle Playback-Engine in der Lage sein, jede Art von Daten auf jedem Gerät wiederzugeben. Der Client soll sich auf jedes Betriebssystem und jeden Prozessor portieren lassen und über ein wohldefiniertes API beliebige Audio- und Video-Decoder integrieren können. Der Quelltext für den Helix DNA Client soll der Community innerhalb von 90 Tagen zur Verfügung stehen.

Der Helix DNA Encoder soll als Gegenstück zum Client zum Kodieren von Streams oder normalen Dateien eingesetzt werden. Er soll dabei in der Lage sein, seine Daten in mehreren Formaten auszugeben.

Der Helix DNA Server soll das Zentrum des digitalen Mediensystems darstellen und ist für die Auslieferung der Inhalte verantwortlich. Er wird laut Real über eine Web-basierte Administration, Bandbreitenkotrolle, Access-Control-Listen sowie ein leistungsfähiges Media-Delivery-Subsystem verfügen. Dabei unterstützt er die Übertragungsprotokolle RTP und RTSP, erlaubt eine Cache-Konfiguration und bietet sowohl Live-Broadcasting als auch ein netzwerkoptimiertes Dateisystem.

Dabei setzt Real Networks auf unterschiedliche Lizenzen für die Verteilung der Quelltexte. Während man die RealNetworks Public Source License (RPSL) der Open-Source-Initiative zur Zertifizierung vorlegen will, erlaubt die RealNetworks Community Source License (RCSL) eine freie Nutzung nur zu Forschungszwecken. Ansonsten entspricht sie weitestgehend einer kommerziellen Lizenz. Allerdings nennt Real die RPSL direkt nur im Zusammenhang mit dem Helix DNA Client. Hinzu kommen OEM- und SDK-Lizenzen.

Auch technisch soll Helix Vorteile bringen: Real Networks verspricht z.B. bei WMA-Streams (Windows Media Streams) eine deutlich bessere Performance. Der Helix Universal Server soll unter Linux 400 Prozent mehr Nutzer verkraften als Microsofts Windows Media Server 4.1 unter Windows 2000. Unter Windows sei der Helix Universal Server etwa 200 Prozent schneller. Der Helix Universal Server unterstützt derzeit 55 Media-Formate (von ASF über Quicktime bis MPEG4) und läuft unter 11 Betriebssystemen: unter anderem auf den von Microsofts WMT-Corona-Server nicht unterstützten Betriebssystemen Windows NT 4.0 und Windows XP Workstation.

Mit der Helix Community will man zudem ein Entwickler-Netzwerk etablieren, das für die Weiterentwicklung der Helix-Plattform sorgen soll - die Infrastruktur stellt Collab.net. Laut Real Networks haben bereits zahlreiche Unternehmen Unterstützung für Helix signalisiert, darunter Cisco, Hitachi, HP, Intel, Lindows, NEC, Nokia, Opera, Oracle, PalmSource, Pinnacle, Red Hat, Sony, ST Microelectronics, Sun, Symbian, Texas Instruments und TiVO.


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libgd.a 23. Jul 2002

du sollst arbeiten, nicht quasseln HeNRieTTa!!! der chef ps: ogg-vorbis macht se alle...

Markus 23. Jul 2002

Hallo, Zudem der MS WMA Server einen gewaltigen Nachteil hat! Wie oben schon angesprochen...

Geek 23. Jul 2002

Ja, hast du denn den Artikel auf Golem nicht gelesen? Steht doch auch hier drin...

Oliver 23. Jul 2002

Die Lizenz von Real wird wohl derzeit noch geprüft, weiterhin werden wohl wichtige Teile...

AP 23. Jul 2002

Dann schau Dich bitte noch mal genauer um. Windows Media ist ein Codec. Wie RealVideo...

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