Rambus verspricht Speicherbandbreiten von 10 bis 100 GByte/s

"FlexPhase" soll RDRAM-Speicherdesign flexibel, simpel und günstig machen

Bereits Anfang 2001 hat Rambus angekündigt, mit einer Yellowstone getauften Technik Speicherschnittstellen mit Multi-Gigabit-Datenraten für geringe Kosten möglich machen zu wollen. Nun hat Rambus die neue Yellowstone-Komponente FlexPhase angekündigt, die zusammen mit "Differential Rambus Signaling Levels" (DRSL) und "Octal Data Rate" (ODR) bei Speichertaktraten von 3,2 bis 6,4 GHz eine Bandbreite von 10 bis 100 GByte/s ermöglichen soll.

Anzeige

FlexPhase soll laut Rambus eine Abkehr von traditioneller Schaltkreistechnik darstellen, da Datenfluss und Takt automatisch aufeinander angepasst werden, wobei die Genauigkeit innerhalb von 2,5 Pikosekunden liegen soll. Speichersystem-Designer sollen damit einfachere und kompaktere Speicherlayouts entwickeln können. Im Gegensatz zu traditionellen Herangehensweisen bei seriellen Verbindungen soll bei FlexPhase kein Taktgeber implementiert sein, was Latenzzeiten verringern und bis zu 20 Prozent Bandbreite sparen soll.

Die von Rambus zur Lizenz angebotene Yellowstone-Technik soll trotz hoher Bandbreite dank Verringerung der Pin-Zahl und dem Abschaffen von externen Terminierungs-Widerständen die Kosten senken. Die Einsatzgebiete sieht Rambus in verschiedenen Märkten, von Videospielkonsolen über Netzwerkhardware bis hin zu PC-Grafikkarten. Rambus hat Yellowstone Anfang Juli das erste Mal in Japan auf dem Rambus Developer Forum (RDF) in Aktion gezeigt. Marktreife Produkte erwartet Rambus für das Jahr 2004.


gunatm 10. Jul 2002

Warum unterstützt man diesen Laden überhaupt noch?

Kommentieren



Anzeige

  1. Prozessmanager/in
    Universität zu Köln, Köln
  2. Datenbank-Entwickler MS SQL Server / Oracle (m/w) Automatisierungssysteme für die Automobilentwicklung
    KRATZER AUTOMATION AG, Unterschleißheim (bei München)
  3. SAP Project Manager und Senior Berater / Consultant SAP Business Intelligence BI (m/w)
    cbs Corporate Business Solutions Unternehmensberatung GmbH, München
  4. IT-Consultant (m/w) Inhouse System Engineering
    Mediengruppe RTL Deutschland GmbH, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

  1. Viewsonic

    Gaming-Monitor mit 144 Hz Bildfrequenz

  2. Basis Peak

    Vier Tage schwitzen mit Intels Fitness-Smartwatch

  3. In eigener Sache

    Golem.de offline und unplugged

  4. Arduino

    Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101

  5. Microsoft-Handy

    Nokia 130 mit langer Akkulaufzeit für 29 Euro

  6. Jolt

    Schnurloses Laden für die Gopro

  7. Smartwatch

    Pebble senkt die Preise

  8. Überhitzungsgefahr

    Rückruf für Amazon-Basics-Ladeteil

  9. Gapgate

    Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

  10. 100-Millionen-Dollar-Datenklau

    Hacker wegen Software-Diebstahls angeklagt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Deutsche Telekom: 300.000 von Umstellung auf VoIP oder Kündigung betroffen
Deutsche Telekom
300.000 von Umstellung auf VoIP oder Kündigung betroffen
  1. Deutsche Telekom Umstellung auf VoIP oder Kündigung
  2. Entlassungen Telekom verkleinert Online-Innovationsabteilung stark
  3. Mobile Encryption App angeschaut Telekom verschlüsselt Telefonie

Nicholas Carr: Automatisierung macht uns das Leben schwer
Nicholas Carr
Automatisierung macht uns das Leben schwer
  1. HP Proliant m400 Moonshot-Microserver mit 64-Bit-ARM-Prozessoren
  2. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt
  3. Computerchip IBM stellt künstliches Gehirn vor

Bash-Lücke: Die Hintergründe zu Shellshock
Bash-Lücke
Die Hintergründe zu Shellshock
  1. OS X Apple liefert Patch für Shellshock
  2. Shellshock Immer mehr Lücken in Bash
  3. Linux-Shell Bash-Sicherheitslücke ermöglicht Codeausführung auf Servern

    •  / 
    Zum Artikel