Test: PalmOS-Smartphone Handspring Treo 270 mit Farb-Display

Treo 270
Zum Lieferumfang des Treo 270 gehören ein USB-Kabel zum Anschluss an den PC oder Mac, ein gedrucktes Handbuch und eine Schnellstart-Doku sowie die Software-CD mit dem Palm Desktop 4. Das beiliegende Lade-Netzteil kann direkt an das Smartphone angeschlossen werden, um es leicht auf Reisen aufzuladen. Bei der Software-Installation lässt sich das mitgelieferte E-Mail-Programm OneTouch Mail auf den Treo kopieren, das nur in englischer Sprache vorliegt, jedoch leistungsstärker als das normale Mail-Programm ist. Zudem wählt man bei der Installation alle Verbindungseinstellungen abhängig vom gewählten Netzbetreiber bequem am PC aus, so dass eine umständliche Konfiguration auf dem Treo entfällt. Die gedruckte Kurzanleitung erklärt die nötigsten Arbeitsschritte, verschweigt aber unter anderem viele Hinweise zur effektiven Bedienung per Tastatur, so dass man um einen Blick in die PDF-Doku nicht herumkommt. Ein umfangreicheres gedrucktes Handbuch hätte dem Treo sicherlich gut zu Gesicht gestanden.
Handspring bietet den Treo 270 bereits über die deutsche Handspring-Website zum Preis von 868,84 Euro ohne Mobilfunkvertrag an. Ende Juni soll das Smartphone auch im stationären Handel erhältlich sein. Zusammen mit einem Mobilfunkvertrag soll der Treo 270 um die 500,- Euro kosten. Nach wie vor hat der bislang einzig bekannte Kooperationspartner O2 (ehemals Viag Interkom) den Treo noch nicht ins Angebot genommen. Wann das für den Sommer angekündigte GPRS-Update erscheint, ist derzeit unklar. Nach Aussage von Handspring wird das Update ausgeliefert, sobald die Mobilfunkbetreiber ihre Tests damit abgeschlossen haben.
Fazit:

Treo 270 - aufgeklappt
Mit dem Treo 270 zeigt Handspring, dass sie ihre Hausaufgaben zum Großteil gemacht haben und wichtige Kritikpunkte des Treo 180 behoben wurden. An vorderster Stelle steht hier der nun nutzbare Vibrationsalarm und die beleuchtete Tastatur für den Einsatz in dunkler oder schummeriger Umgebung. Darüber hinaus zeigt der neue Treo dem alten Treo, was diesem gefehlt hat: ein Farb-Display. Auch wenn PalmOS gut mit einem monochromen Bildschirm wie im Treo 180 zu bedienen ist, macht das Farb-Display im Treo 270 einfach mehr Spaß und ist aus einem Smartphone auch nicht mehr wegzudenken. Schließlich will man etwa unterwegs mal eine Webseite besuchen, wobei auf einem monochromen Display keine wahre Freude aufkommt.
Auch wenn das verwendete STN-Display im direkten Vergleich nicht an die Darstellungsqualität eines TFT-Bildschirms heranreichen kann, gibt es keinen Grund zur Klage, weil es gut ablesbar und bis auf die obere Ecke sehr gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Außerdem beschert dieser Display-Typ eine entsprechend lange Akku-Laufzeit, so dass der Treo 270 keinesfalls Akkustrom in Rekordzeit vernichtet, sondern vielmehr den monochromen Konkurrenten überflügelt. Unerklärlich bleibt für viele Kunden, warum auch der Treo 270 keine Sprachanwahl beherrscht, um das Gerät im Headset-Betrieb wirklich sinnvoll nutzen zu können. Ebenfalls schade, dass auch der Treo 270 keine Modem-Funktion bietet, um etwa unterwegs über einen Laptop ins Internet gehen zu können. Auch eine Erweiterungsmöglichkeit über Speicherkarten sucht man im aktuellen Modell vergebens.
Trotz der verbleibenden Kritikpunkte erhält man mit dem Treo 270 ein sehr kompaktes und funktionales Smartphone, das mit dem Farb-Display eine respektable Akku-Laufzeit bietet. Besonders die Einbindung der Tastatur in das PalmOS sowie die Verzahnung zwischen PDA- und Telefon-Funktionen ist vorbildlich gelungen.
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Mir ist bestimmt schon 5 mal der Deckel gebrochen, es handelt sich am rechten Scharnier...
Hallo, ich hatte das Problem auch mit einem Treo 180g. Zuvor nutzte ich diesen mit...
hallo, mal eine andere karte ausprobieren damit man einen geräte-oder kartenfehler...
Mein Treo 270 erkennt die SIM-Karte nicht richtig. Sagt immer, dass sie nach 3...
wer kann mir sagen, ob an TREO eine extrene Antenne, zB. KFZ-Aussenantenne angeschlossen...
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