Test: Parhelia gegen Radeon 8500 und GeForce4 Ti 4600
Qualität gegen Renderleistung
Der kanadische Hersteller Matrox, mit seiner Grafikhardware bisher eher im Business-Bereich aktiv, liefert in Kürze mit der Parhelia eine Grafikkarte, die dank ihrer Features nicht nur für den professionellen Grafiker, sondern auch für 3D-Spielefans geeignet ist. In ersten Benchmarks musste sie deswegen gegen ihre etablierten Konkurrenten aus dem Hause ATI und NVidia antreten.
Matrox Parhelia wird ab Ende Juni/Anfang Juli in einer Version mit 128 MByte DDR-SDRAM-Speicher ausgeliefert, der über eine schnelle 256-Bit-Speicherschnittstelle angesprochen wird. Die Speicherbandbreite soll mit rund 20 Gigabyte pro Sekunde etwa doppelt so hoch wie bei den Konkurrenten GeForce4 Ti 4600 und Radeon 8500 liegen. Dafür ist der Parhelia-512-Grafikprozessor der getesteten Retail-Karte mit nur 220 MHz (GeForce4 Ti 4600: 300 bis 330 MHz, Radeon 8500: 275 MHz) getaktet, der Speicher allerdings wie bei der Radeon 8500 mit 275 MHz. Der DDR-Speicher der GeForce4 4600 bringt es hier auf 325 bis 330 MHz.

Matrox Parhelia - Retail-Version mit 128 MByte DDR-SDRAM
Die Parhelia verfügt als erste Consumer-Grafikkarte auf dem Markt über die Möglichkeit, drei Displays gleichzeitig anzusprechen, bietet eine 10-Bit-Genauigkeit pro Farbkanal innerhalb der gesamten Pixel-Verarbeitungs-Pipeline, integriert bereits DirectX-9-kompatible Vertex-Shader (Version 2.0) und Unterstützung für das von Matrox stammende Displacement Mapping. Obwohl die Features der Parhelia recht beeindruckend sind, muss sie sich dennoch der für DirectX 8.x entwickelten Konkurrenz aus Radeon 8500 (64 MByte) und GeForce4 Ti 4600 (128 MByte) stellen.
Zum Leistungsvergleich verwendeten wir deshalb einerseits den DirectX-8.1-Benchmark 3DMark 2001 SE in der neuen Build 330, dessen Engine in ähnlicher Form in Max Payne zu finden ist. Für die Ermittlung der OpenGL-Leistung verwendeten wir den auf einer verbesserten Quake-III-Engine basierenden 3D-Shooter RTCW mit einer von 3DCenter angebotenen Timedemo. Da Matrox noch keine Treiber für Windows 98/ME fertig hat und diese noch etwas auf sich warten lassen, wurden die Benchmarks auf einem mit Windows XP bespielten Pentium-4-2-GHz-Testsystem gefahren. Als Auflösung wurden 1024 x 786 Bildpunkte bei 32-Bit-Rendering gewählt, im 3DMark 2001 SE wurden Triple Buffering und Texturkompression ausgewählt, in RTCW wurden alle Grafikoptionen aktiviert.






Meine Meinung zu dem ganzen Schlamassel mit DX8.1-Karten: Die heutigen benchmarks...
ähm.. sagmal, wie alt Bist du?!..Nein, sag es nicht! *g Ich kann es mir denken...
Subjektiv(!) würde ich Matrox und ATI eine bessere Bildqualität bei 2D und 3D als NVidia...
Tach, fps sind nicht alles ? besser ein gutes Bild ! genau. Dann spiel ich neulich UT 2...
Was mich eigentlich am meißten interessiert ist die Bildqualität. Ist diese jetzt bei der...
Kommentieren