Test: Parhelia gegen Radeon 8500 und GeForce4 Ti 4600

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Bei RTCW unter OpenGL sieht es mit der Leistung ähnlich aus wie beim 3DMark unter DirectX 8.1: Die Parhelia liegt hier ohne aktivierter Kantenglättung mit 69 Bildern/Sekunde über der Radeon 8500 mit 67,4 Bildern/s, während sich die GeForce4 Ti 4600 mit 83,2 Bildern/Sekunde von der Konkurrenz abhebt. Bei aktiviertem 4-Sample-Anti-Aliasing liegt die GeForce4 mit 67,4 Bildern/Sekunde an erster Stelle, gefolgt von der Parhelia mit Fragment-Anti-Aliasing bei 63,7 Bildern pro Sekunde.

Parhelia - Mit 2 DVI-I-Ausgängen und Adaptern bis zu 3 Displays nutzbar
Parhelia - Mit 2 DVI-I-Ausgängen und Adaptern bis zu 3 Displays nutzbar

Nutzt man mit der Parhelia herkömmliches 4-Sample-Anti-Aliasing liegt sie mit 22,8 Bildern/Sekunde deutlich unter der GeForce4, aber immer noch ein paar Frames über der ATI Radeon 8500, die es mit 4-Sample-Anti-Aliasing lediglich auf 20 Bilder/Sekunde brachte - auch hier machten sich die 64 MByte Speicher als Bremse bemerkbar. Leider gibt es die Karte bisher in Deutschland noch nicht mit 128 MByte DDR-SDRAM - weder von ATI noch von Guillemot/Hercules. Aktiviert man die Quincunx-Kantenglättung der GeForce, so schafft es die Karte auf 81,5 Bilder/Sekunde, doch da man sich vom Anti-Aliasing eher eine Qualitätsverbesserung als ein "Weichzeichnen" erhofft, ist der Sinn eher fragwürdig.

Bei den mitgelieferten Windows-XP-Treibern setzt Matrox als vermutlich erster Hersteller bereits auf Microsofts .Net-Framework, es erfordert die Installation desselbigen. Darüber soll später unter anderem eine automatische Treiber- und BIOS-Aktualisierung sowie - hauptsächlich für Unternehmen interessant - die Fernwartung der Hardware möglich werden.

Fazit:
Den ersten Benchmark-Ergebnissen zufolge kann sich Matrox Parhelia mit seiner reinen 3D-Leistung weder von den bereits seit letztem Jahr erhältlichen eingesessenen Konkurrenten absetzen noch diese in allen Punkten erreichen, doch dafür bringt Matrox mit innovativen Features ein deutliches Plus an Grafikqualität, die sich insbesondere im Vergleich mit der GeForce4 Ti 4600 zeigt. Für viele Spielefans dürfte das aber weniger wichtig sein als für professionelle Anwender, vor allem da die getestete Parhelia-Grafikkarte mit einem Listenpreis von 549,- Euro sogar teuer als die GeForce4 Ti 4600 ist.

 Test: Parhelia gegen Radeon 8500 und GeForce4 Ti 4600

Moep 10. Aug 2002

Meine Meinung zu dem ganzen Schlamassel mit DX8.1-Karten: Die heutigen benchmarks...

Unity 31. Jul 2002

ähm.. sagmal, wie alt Bist du?!..Nein, sag es nicht! *g Ich kann es mir denken...

CK (Golem.de) 27. Jun 2002

Subjektiv(!) würde ich Matrox und ATI eine bessere Bildqualität bei 2D und 3D als NVidia...

Tigger 27. Jun 2002

Tach, fps sind nicht alles ? besser ein gutes Bild ! genau. Dann spiel ich neulich UT 2...

Bjoern 27. Jun 2002

Was mich eigentlich am meißten interessiert ist die Bildqualität. Ist diese jetzt bei der...

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