Ein neues Netz, das Petabytes zerlegen kann

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Golem.de: Sind Grids eine Nachfolgetechnologie des Internet?

Reinefeld: Ich denke, sie sind die logische Fortsetzung. Während das derzeitige Internet Daten und Informationen bereithält, wird das Grid individuell aufbereitete Ergebnisse zur Verfügung stellen. Es handelt sich also um einen höherwertigen Dienst.

Golem.de: Inwieweit kann man bei heutigen "Distributed Computing"-Anwendungen bereits von einem Grid sprechen?

Reinefeld: Im Begriff "Distributed Computing" liegt der Fokus auf den verteilt ablaufenden Anwendungen. Der Begriff "Grid" umfasst mehr. Hier werden auch Probleme gelöst, wie z.B. "Welche Dienste sind überhaupt verfügbar?", "Wo finde ich sie?", "Wie kann ich sie nutzen?", "Wie erhalte ich meine Ergebnisse zurück?".

Golem.de: Müssen Grids immer zusammenhängende Großrechner darstellen?

Reinefeld: Nein, überhaupt nicht. Großrechner werden im Allgemeinen für eine (weitgehend) lokale Nutzerschaft angeschafft, die diese teuren Systeme dann mit ihren Programmen meistens vollständig auslastet, so dass keine Rechenzeit mehr für Grid-Anwendungen übrig bleibt. Es zeichnet sich daher ein Trend zur Nutzung preiswerter PC-Cluster als Rechenknoten im Grid ab. Das DataGrid-Projekt des CERN ist ein gutes Beispiel hierfür. Dort werden etwa 50.000 PCs weltweit verteilt betrieben, wobei jeweils etwa tausend PCs zu großen Cluster-Farmen zusammengefasst werden. Die Cluster-Technologie spielt also eine große Rolle in Grid.

Golem.de: Was erwarten Sie von der "CCGrid"-Konferenz, der Sie zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Löhr von der FU Berlin vorsitzen?

Reinefeld: Cluster Computing und der Einsatz von Grid-Technologien sind zwei sehr wichtige Strömungen der Informatik in diesem Jahrzehnt. Auf der CCGrid2002 werden Spitzenforscher aus beiden Gebieten zusammenkommen, um die Forschung und Entwicklung in diesen beiden Gebieten zu diskutieren. Neben den führenden Wissenschaftlern, die aus aller Welt zu dieser Konferenz nach Berlin kommen, ist die hohe Industriebeteiligung diesmal besonders bemerkenswert. Sie zeigt die hohe Relevanz des Themas auch außerhalb der Forschung. Außerdem sind wir besonders stolz, dass wir die CCGrid - nach Brisbane im letzten Jahr und vor Tokio im nächsten Jahr - als eine der wenigen wirklich weltumspannenden Konferenzen in diesem Jahr nach Berlin holen konnten.

Golem.de: Herr Prof. Dr. Reinfeld, wir bedanken uns für das Gespräch.

[Das Interview führte Ben Schwan.]

 Ein neues Netz, das Petabytes zerlegen kann

tellipirelli 21. Mai 2002

Die Erde ne Kugel ? So´n Schwachsinn ... Menschen ? Fliegen ? Haha .......... Ohne...

mhmmm 21. Mai 2002

hört sich für mich irgendwie nach seti@home an heisst nur anders mhmm seltsam dafür...

sparfux 21. Mai 2002

Für die einen ist es Klopapier für andere die "längste Serviette der Welt". Es scheint...

sparfux 21. Mai 2002

Für die einen ist es Klopapier für andere die "längste Serviette der Welt". Es scheint...

fidelchen 21. Mai 2002

und wann kommen die zewabytes ??? *gg*

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