Die Apache Software Foundation hat mit Apache 2.0.36 nun ein zweites stabiles Release ihres Webservers Apache 2 vorgelegt. Damit folgt einen Monat nach der ersten stabilen Version von Apache 2 nun ein erstes Update, das vor allem zahlreiche kleine Fehler behebt.
Dank zahlreicher Rückmeldungen auf die erste stabile Version 2.0.35 wartet die aktuelle Version mit zahlreichen Verbesserungen auf. Die Apache-Entwickler empfehlen den Umstieg von allen älteren Apache-Versionen auf das aktuelle Release.
Apache 2.0 bietet unter anderem die Möglichkeit, den Webserver auf jeder Plattform, die es unterstützt, in einem hybriden Thread-/Prozess-Modus zu betreiben, was die Skalierbarkeit des Apache HTTP Servers signifikant erhöht. Neu
ist bei Apache 2 auch die Unterstützung für gefiltertes I/O, was es Modulen erlaubt, die Ausgaben anderer Module zu modifizieren, bevor diese an den Client geschickt werden. Zudem bietet die neue Web-Server-Generation IPv6-Support auf jeder Plattform, die das neue Internet-Protokoll unterstützt.
Die Unterstützung von Nicht-Unix-Plattformen wie BeOS, OS/2 und Windows ist in Apache 2.0 deutlich schneller und stabiler. Dazu hat man nun plattformspezifische
Multi-Processing-Module (MPM) und die Apache Portable Runtime (APR) eingeführt. Die Implementierungen für die verschiedenen Plattformen können so in deren nativen API erfolgen und die oftmals fehlerhaften und langsamen POSIX-Emulations-Schichten umgangen werden.
Apache 2.0.36 kann auf den Seiten des Apache-WebServer-Projekts
heruntergeladen werden.
(ji)