Interview mit dem Gründer von Fuckedcompany.com (Update)
Philip J. Kaplan - "F'd", aber glücklich
Philip J. Kaplan, genannt "Pud", ist ein Web-Phänomen. Seitdem er vor knapp zwei Jahren mit Fuckedcompany.com die wohl wichtigste Site für "Dot-Com"-Hiobsbotschaften schuf, erreicht er ein ständig wachsendes, internationales Publikum. Nun hat der Mann im zarten Alter von Mitte 20 auch noch ein Buch geschrieben: "F'D Companies" erschienen im renommierten US-Verlag Simon & Schuster. Das Werk zählt zumindest bei Amazon.com zu den Bestsellern und ist ein fieses "New Economy"-Geschichtsbuch.
Im Gespräch mit Golem.de erzählt Philip J. Kaplan von tatsächlich erfolgreichen Web-Unternehmern, natürlich gutem Timing sowie kratzenden Hosen.
Golem.de: Hi Phil, nett mit Dir zu sprechen. Wie geht's denn so?
Philip Kaplan: Ich habe seit Tagen nicht gebadet oder saubere Klamotten getragen. Meine Hosen kratzen und ich glaube, ich entwickele Fußpilz. Ich muss blinzeln, um meinen Monitor sehen zu können und außerdem kriege ich Pickel auf der Stirn. Aber ansonsten: super!
Golem.de: Diesen Monat kam endlich Dein lang erwartetes Buch "F'D Companies" auf den Markt. Kannst Du uns in drei einfachen, aber verständlichen Sätzen erklären, worum es dabei geht?

Philip Kaplan
Kaplan: Es ist eine Sammlung von ungefähr 150 verschiedenen, schief gegangenen "Dot-Com"-Firmen, Zusammenfassungen, was sie versucht haben, richtig und falsch gemacht haben. Es ist aus meiner Perspektive geschrieben - der eines Programmierers, der mittendrin steckt, nicht in der eines Chefs, Investors, Analysten oder Medienmenschen. Und ich mache mich sehr viel über sie lustig (das war wohl Satz 3).
Golem.de: Warum hat die Schreiberei so lange gedauert? Wenn man sich das Buch anschaut, fallen einem die große Kinderschrift und die sehr, sehr kleinen Seiten, von denen es ziemlich wenige gibt, auf. Außerdem schreibst Du anscheinend viel von Deiner Website ab.
Kaplan: Das Buch ist Originalmaterial, vielleicht hab' ich einen oder zwei Sätze von Fuckedcompany.com übernommen. In Sachen Größe des Buches: Ich tendierte dazu, prägnant und ziemlich gedrängt zu schreiben. Ich beschreibe nicht viel, ich gehe direkt zu den Fakten (und Beleidigungen). Der Vorteil, hoffe ich, ist eine leichte, spaßige, vergnügliche Lektüre. Außerdem war ich faul.






...finde ich das Interview schon. Immerhin macht der Mann mit diesem Stil seine Kohle. So...
Also das Interview ist ja jetzt nicht so der Hammer. Erstens frag ich mich, wie viele...
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