Interview mit dem Gründer von Fuckedcompany.com (Update)
Golem.de: Es gibt Fuckedcompany-Klone in der ganzen Welt. Wäre es nicht eine gute Idee gewesen, aus den "Dot-Com"-Todesseiten ein Franchise-Unternehmen zu machen?
Kaplan: Von den Klones habe ich noch gar nichts gehört. Ich kümmere mich mit meiner Site aber manchmal auch um Firmen in anderen Ecken der Erde, bleibe aber meistens thematisch in den USA.
Golem.de: Welche neuen Projekte stehen denn noch so an?
Kaplan: Ich implementiere gerade ein neues System, bei dem Firmen immer dann eine E-Mail bekommen, wenn Fuckedcompany einen Tipp (ein Gerücht) über sie bekommt. Das braucht jeder Laden auf der ganzen Welt. Ich mache das auch ganz billig, wahrscheinlich unter 20,- Dollar pro Monat.
Golem.de: Während die Hoffnungslosigkeit der "Dot-Com"-Firmen von nur noch mehr Hoffnungslosigkeit abgelöst wird, ist das Internet populärer denn je. Ist das nicht eine Ironie?
Kaplan: Ja.
Golem.de: Was sagst Du Journalisten, die nun schwitzend nach erfolgreichen Technologie-Unternehmern suchen, um wieder mehr Positives zu berichten?
Kaplan: Ich bin mir sicher, dass es Tausende von Leuten gibt, die online Geld verdienen - vor allem Ein-Mann-Firmen, wie Fuckedcompany. Irgendein Typ, der Kontaktlinsen über eine Storefront bei Yahoo vertickt, eine Frau, die ein paar Tausender pro Woche mit dem Web-Absatz von Schmuck macht... Das sind die echten Geschichten, nicht dieser 100-Millionen-Dollar-Risikokapital-Müll.
Golem.de: Ist der ganze Negativismus, den wir jetzt in Bezug auf das Internet sehen, nicht der gleiche idiotische Hype, wie es der überzogene Positivismus der "New Economy" war?
Kaplan: Also ich war eigentlich schon immer idiotisch. Also haben sich die Dinge nicht wirklich verändert...
Golem.de: Als Rausschmeißerfrage, die viele Fans sicher interessiert: Hast Du nun endlich mehr Erfolg bei Frauen, seitdem es das Buch gibt?
Kaplan: Daran arbeite ich noch... Das erzähl' ich Dir, wenn die Promotiontour vorbei ist (lacht).
[Das Interview führte Ben Schwan]
| Interview mit dem Gründer von Fuckedcompany.com (Update) |






...finde ich das Interview schon. Immerhin macht der Mann mit diesem Stil seine Kohle. So...
Also das Interview ist ja jetzt nicht so der Hammer. Erstens frag ich mich, wie viele...
Kommentieren