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Google entfernt Anti-Scientology-Page aus Suchindex (Update)Amerikanisches Gesetz zwingt Google zur Streichung einer Site
Der Betreiber der Website 'Operation Clambake' hat den entsprechenden Brief von Google im Internet zitiert. Darin erklären die Suchmaschinenbetreiber, dass die darin genannten URLs aus dem Google-Index entfernt wurden, weil diese gegen geltendes Urheberrecht verstoßen würden. Wie genau die Verletzung des Urheberrechts aussieht, erklärt Google in dem Brief mit keiner
Silbe.
Hier wird die häufig geäußerte Kritik am Digital Millennium Copyright Act (DMCA) deutlich, dass dieses Gesetz gegen den ersten Verfassungszusatz der USA verstößt, wonach die Redefreiheit nicht beschränkt werden darf. Nach dem DMCA genügt aber offenbar schon der vermeintliche Verstoß gegen das Urheberrecht, um wie in diesem Fall einen Suchmaschinenbetreiber dazu zu bringen, bestimmte Inhalte zu filtern.
Der Betreiber von 'Operation Clambake' entgegnet der Streichung aus dem Google-Index mit einer gehörigen Portion Ironie: So prangt nun auf seiner Homepage ein Banner mit dem Titel "Diese Site wurde von Google.com zensiert". Die Löschung der Sites von "Operation Clambake" im Google-Index betrifft hingegen nur die Google-Suche, das Google-Verzeichnis blieb davon unberücksichtigt. Hier listet die passende Verzeichnis-Rubrik 'Opposing_Views/Scientology' die Site weiterhin und spendiert ihr sogar die erste Position in der Übersicht. Update vom 22. März, 11:45 Uhr Google hat offenbar auf die zahlreichen Berichte in den Medien hier zu Lande und in den USA über die Löschung der Website 'Operation Clambake' aus dem Google-Index reagiert und die Site wieder in den Index aufgenommen. Wenn man jetzt etwa nach dem Begriffen "Scientology" und "Operation Clambake" oder aber "Scientology" und "xenu" sucht, findet die Suchmaschine wieder die betreffende Seite und listet sie an vorderster Stelle. (ip)
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