Test: Palm m515 mit Farb-Display und 16 MByte RAM

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Palm m515 im Cradle
Palm m515 im Cradle
Da der Anschluss vom m505 gleich geblieben ist, änderte sich auch nicht das etwas gewöhnungsbedürftige Entfernen des Geräts aus der mitgelieferten USB-Dockingstation. Der PDA muss vor dem Entnehmen leicht nach vorne angekippt werden und kann erst dann von der Dockingstation gelöst werden. Über die Dockingstation wird auch der integrierte Akku im m505 aufgeladen. Leider kann auch beim m505 das Netzteil nicht direkt an das Gerät angeschlossen werden, um den PDA etwa auf Reisen bequem aufladen zu können. Da der PDA ohne Stromversorgung alle seine Daten verliert, ist es besonders wichtig, auf Reisen eine Auflademöglichkeit zu haben, weil sonst empfindlicher Datenverlust droht. Hier bleibt daher nur die Wahl, das recht klobige Cradle im Koffer mitzuschleppen oder zusätzliches Geld in ein Lade-Netzteil zu investieren.

Palm m515 mit Modem
Palm m515 mit Modem
Neben der bereits erwähnten Bonus-CD liegt dem Paket eine gedruckte Kurzanleitung und eine weitere CD bei, auf der sich elektronische Handbücher und der Palm Desktop in der Version 4.01 befinden. Ferner befindet sich das Tool PocketMirror 3.0 auf der CD, um Palm-Daten auch mit Microsoft Outlook austauschen zu können. Dann gehört natürlich noch die USB-Dockingstation nebst passendem Lade-Netzteil zum Lieferumfang. Eine Speicherkarte legte Palm wieder einmal nicht dazu. Der Palm m515 soll ab sofort zum Preis von 530,- Euro hier zu Lande in den Regalen stehen.

Eine ausführliche Marktübersicht aller aktuellen PDAs, einschließlich Preisen und Verfügbarkeiten, findet sich unter markt.golem.de.

Fazit:
Mit dem Palm m515 hat Palm den wesentlichen Kritikpunkt am m505 bereinigt und bietet jetzt auch eine stärkere Helligkeitsstufe für das Display, so dass das Arbeiten bei durchschnittlich hellem Bürolicht wieder Vergnügen bereitet und das Gerät damit deutlich praxistauglicher ist als der m505. Dazu trägt auch die großzügige Speicherausstattung von 16 MByte bei, um auch bequem größere Datenbanken, Wörterbücher oder Routenplaner sinnvoll verwenden zu können. Wenn der Speicher dann dennoch knapp wird, bleibt immer noch der Ausweg, eine Speicherkarte zu erwerben. So präsentiert sich der Palm m515 als kleines, leichtes Arbeitstier mit einer akzeptablen Akku-Laufzeit und einem ordentlichen reflektierenden Farb-Display.

Enttäuschend bleibt allerdings, dass Palm als ehemaliger Klassen-Primus mit neuen Funktionen hinter der Konkurrenz von HandEra, Handspring und Sony zurückbleibt. So bietet auch das neue Palm-Modell kein Jog-Dial oder ein virtuelles Graffiti-Feld. Auch auf eine höhere Display-Auflösung muss man bei den Palm-Geräten weiterhin verzichten.

 Test: Palm m515 mit Farb-Display und 16 MByte RAM

coppola 05. Mär 2002

Ich glaube, die Bildschirmdebatte wird oft falsch geführt. Der 505 ist immer gut...

coppola 05. Mär 2002

Ich glaube, die Bildschirmdebatte wird oft falsch geführt. Der 505 ist immer gut...

ip (Golem.de) 04. Mär 2002

wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;-) Wie im Test beschrieben, liefert Palm den m515...

Goyko 04. Mär 2002

Sollte natürlich SD-Card heissen :-))

Goyko 04. Mär 2002

...ein Bedarf an einer solchen Verbesserung bestand. Ich für meinen Teil habe nie...

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