Intel lizenziert Highend-Netzwerk-Technologie von Rambus

"RaSer Serial Link Cell" soll Netzwerkchips beschleunigen und Komponenten sparen

Der Speichertechnologie-Hersteller Rambus hat seine "RaSer Serial Link Cell"-Technologie an Intel lizenziert, die zur Integration in Netzwerkchips gedacht ist. Die skalierbare Serializer/Deserializer-Architektur soll Chips um eine leistungsfähige Schnittstelle zu und zwischen aktuellen und zukünftigen breitbandigen Schnittstellen wie Gigabit- und 10-Gigabit-Ethernet-, Glasfaser- und Intels Infiniband-Architektur erweitern.

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Die RaSer Cell ist zum Aufbau serieller Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in Netzwerk-, Server- und Datenspeicherungs-Anwendungen gedacht. RaSer unterstützt besonders hohe Bandbreiten über eine maximale Leitungslänge von ca. 76 cm zwischen Chips und Steckkarten. Dabei können Konfigurationen mit einfachen, doppelten und vierfachen Kanälen genutzt werden. Jeder Kanal unterstützt Datenraten von 1 bis 3,125 Gigabit/s, so dass ein "Quad RaSer" bis zu 12,5 Gigabit/s in beide Richtungen bzw. Vollduplex 25 Gigabit/s übertragen kann.

Rambus' RaSer Cells stehen Intels "Microelectronics Service" Kunden als analoge Kernbibliotheken für ASIC- und ASSP-Designs zur Verfügung. Als komplette Lösung für serielle Verbindungen ("Serial Link") umfasst die Technologie Serializer, Transmitter, Receiver, Deserializer und Clock Recovery Circuitry. RaSer soll die physischen und logische (Protokolle, Kodierung etc.) Anforderungen für eine große Anzahl von Anwendungsgebieten erfüllen können. Damit soll RaSer einzelne diskrete Serial-Link-Komponenten - z.B. in WAN-Routern, Switch Backplanes oder Chip-to-Chip-Anwendungen - ersetzen können, mehr Möglichkeiten bieten und die Zahl der benötigten Komponenten reduzierten.

Näheres über die RaSer-Technologie stellt Rambus auf seiner Website zur Verfügung.


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