Test: PalmOS-PDA Visor Pro mit 16 MByte

Handspring-PDA mit Monochrom-Display und Lithium-Ionen-Akku

Mit dem Visor Pro bietet Handspring weltweit den ersten PalmOS-PDA mit einem Speicherausbau von 16 MByte an. Bislang lag der maximal verbaute Speicher in PDAs mit PalmOS bei 8 MByte. Im Test musste der Bolide seine Vorzüge unter Beweis stellen.

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Visor Pro
Visor Pro
Das champagnerfarbene Gehäuse verleiht dem Visor Pro einen edlen und wertigen Eindruck, was allerdings nicht darüber hinwegtäuscht, dass auch der Neuling die Visor-typische Plastik-Ummantelung mit integriertem Springboard-Steckplatz besitzt. Da auch die untere Anschlussleiste aus der normalen Visor-Reihe stammt, verträgt sich der Neue mit dem reichhaltigen Zubehörprogramm. Für den Display-Schutz sorgt ein transparenter Schnappdeckel, der beim Gebrauch auf der Gehäuse-Rückseite angeklemmt werden kann. Deutlich komfortabler sind hier die Klappdeckel von Palm, die ohne komplizierte Fummelarbeit mit einem Handgriff den Zugang zum PDA ermöglichen.

Dem Speicherausbau von 16 MByte steht ein 33 MHz schneller Dragonball-Prozessor zur Seite, was damit die obere Leistungsgrenze sämtlicher PalmOS-PDAs darstellt. Mit dem Speicherausbau steht das neue Handspring-Modell sogar unangefochten an der Spitze, während er aber auf die Geschwindigkeitskrone verzichten muss. Da überflügelt er nur knapp den Visor Deluxe und bleibt weit hinter dem Visor Platinum und der m500er-Reihe von Palm zurück. Allerdings fällt das beim normalen Betrieb kaum auf, denn der Visor Pro reagiert dennoch sehr zügig und schnell.

Visor Pro mit Deckel
Visor Pro mit Deckel
Das gut lesbare Touchscreen mit 16 Graustufen bleibt qualitativ leicht hinter dem vorbildlichen Bildschirm des Palm m500 zurück, überzeugt aber vollends. Enttäuschend ist hingegen die mangelhafte Hintergrundbeleuchtung. Diese bietet wie bei anderen Handspring-Modellen nur eine inverse Ausleuchtung, was dazu führt, dass sie im Dämmerlicht keinerlei Wirkung zeigt, wodurch das Gerät unbedienbar wird. Erst bei totaler Finsternis hilft die Beleuchtung. Dann fällt aber die Bedienung wiederum schwer, weil das Graffiti-Feld dunkel bleibt.

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