Test: Palm m125 mit SD-Card-Slot

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m125 mit Modem
m125 mit Modem
Der m125 besitzt nicht den gleichen Stift wie der m100 oder der m105. Allerdings enthält auch der etwas zu leicht geratene neue Befehlsstab keinen Reset-Pin, so dass im Falle eines Absturzes wieder die Suche nach der berüchtigten Büroklammer beginnt. Die untere Anschlussleiste stammt hingegen aus der m500er-Reihe, so dass entsprechendes derzeit noch knapp gesätes Zubehör verwendet werden kann. Aus dem reichhaltigen Fundus an Palm-III-Zubehör kann man mit dem m125 also nicht ohne weiteres schöpfen. Anscheinend macht Palm aber seine Ankündigung wahr, künftig nur noch Geräte mit dem "Universal Connector" auszustatten und für einen einheitlichen Anschluss zu sorgen. In der Vergangenheit sorgte die häufige Änderung der unteren Anschlussleiste für viel Verdruss und Ärger bei den Kunden, denn beim Wechsel des PDAs musste das Zubehör oft neu gekauft werden.

Zum Lieferumfang des Palm m125 gehört eine USB-Dockingstation, aus der man den PDA wie schon bei der m500er-Serie nur recht umständlich lösen kann. Ferner gehört an Software-Ausstattung zu den üblichen PIM-Anwendungen noch das Mobile Internet Kit, der Palm Reader samt zwei deutsche E-Books, die MGI PhotoSuite Mobile Edition, das Office-Tool Documents To Go 4.0 und der Palm Desktop 4.0 für Windows. Ein gedrucktes Handbuch erläutert die Kernfunktionen des Gerätes knapp aber ausreichend. Eine Speicherkarte liegt dem Paket nicht bei.

USB-Dockingstation
USB-Dockingstation
Der Palm m125 steht ab sofort zum Preis von 629,- DM in den Regalen. Auf Grund der USB-Dockingstation funktioniert der Datenaustausch nicht mit Windows 95 oder NT 4.0, weil beide keine USB-Ports unterstützen. In einem solchen Fall muss man als Zubehör auf eine Dockingstation mit seriellem Anschluss ausweichen.

Fazit
Umwerfende Neuerungen bringt der m125 nicht. Er entspricht weitestgehend dem m105 und wurde im Grunde nur um einen SD-Card-Slot erweitert. Die neuen sinnvollen Alarmfunktionen des PalmOS 4.0 kennt der Neuling bedauerlicherweise nicht. Die bei Sony und HandEra üblichen Scrollräder, ein ausblendbares Graffiti-Feld oder ein hochauflösendes Display bleiben für Palm-Geräte weiterhin Fremdworte.

Der m125 wirkt durch seine Rundungen kleiner als er eigentlich ist, erreicht aber bei der Dicke sogar Visor-Ausmaße. Nur dass der Visor einen "ausgewachsenen" PDA-Bildschirm besitzt, während sich der m125 mit dem kleinsten Display der gesamten PalmOS-Welt begnügen muss. Der deutlich günstigere Visor Deluxe (449,- DM) hinterlässt im Vergleich zum m125 eine deutlich bessere Figur und lässt sich über die Springboard-Schnittstelle noch flexibler erweitern. Zudem bekommt man den m500 gemäß unserer aktuellen Marktübersicht schon ab 719,- DM, was nicht gerade einen Kaufanreiz für den m125 darstellt.

 Test: Palm m125 mit SD-Card-Slot

Neutsch 29. Jun 2005

Habe bei ebay einen Palm m125 ersteigert,software war nicht bei. ich habe mir noch eine...

Stephan Elter 20. Sep 2001

Naja, das würden sie derart offen auch kaum zugeben können, sonst würden sie nicht...

ip (Golem.de) 20. Sep 2001

Hallo, das stimmt nicht. Psion hat nur den Marktstart der angekündigten Bluetooth-PDAs...

ckaufmann 20. Sep 2001

Auch als Palmfan gebe ich gerne zu, PSION hat auch tolle Geräte. Leider werden die ja...

Frank 20. Sep 2001

Zu den Palm´s allgemein kann ich nur eins sagen: Ich habe ca. 2 Jahre lang mit einem Palm...

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