Test: HandEra 330 - PalmOS-Konkurrenz um Funktionen voraus

PalmOS-PDA mit hochauflösendem Display, Soft-Graffiti-Feld, CF- und SD-Card-Slot

Mit dem HandEra 330 bringt der gleichnamige Hersteller nach dem weithin unbekannten TRG Pro seinen zweiten PalmOS-PDA bald auch in Deutschland auf den Markt. Das neue Modell führt ein virtuelles Graffiti-Feld in die Palm-Welt ein und besitzt als einziges Gerät sowohl einen Slot für CompactFlash-Karten als auch für SD-Cards respektive die dazu kompatiblen Multimedia-Cards. Derzeit ist der HandEra 330 nur in englischer Sprache erhältlich, an einer deutschen Version arbeitet das 40 Mann kleine Unternehmen aus Iowa aber bereits.

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HandEra 330
HandEra 330
Wie schon beim TRG Pro setzt HandEra auch beim neuen Modell auf ein Palm-III-Chassis, das diesmal aber stark überarbeitet wurde. So besitzt es neben den beiden Erweiterungsslots ein Jog-Dial (Drehrad) zur einfacheren Bedienung und eine Metall-Front. Durch Verwendung der Palm-III-Schnittstelle lässt sich sämtliches dafür erhältliches Zubehör mit dem HandEra 330 betreiben.

Die in Silber gehaltene Metall-Front des Gehäuses verleiht dem HandEra 330 einen eigenwilligen Charakter und lässt die Palm-III-Abstammung vergessen. Auf der in Schwarz gehaltenen Rückwand befindet sich ein großes Reset-Loch, das man bequem mit der Stiftspitze im Falle eines Absturzes auslösen kann und damit das Freischrauben des Reset-Pins im Stift umgeht. Warum der ebenfalls auf der Rückseite befindliche Stift-Kanal größtenteils offen liegt und das Gerät dadurch bei Linkshändern unbequem in der Hand liegt, bleibt wohl HandEras Geheimnis.

Das Graffiti-Feld ist beim HandEra 330 erstmals nicht fest ins Display integriert, sondern wird per Software in den Bildschirm eingeblendet. Wird das Feld nicht benötigt, vergrößert sich so der sichtbare Bildschirmbereich deutlich. Im ausgeblendeten Zustand bleibt vom Graffiti-Feld noch eine schmale Leiste am unteren Bildrand übrig, über die man weiterhin das "Häuschen-Symbol" und das Menü-Icon erreicht, so dass das Gerät gut bedienbar bleibt.

Durch die Verwendung eines Soft-Graffiti-Feldes reagiert dieses auf Eingaben mit Rückmeldungen: Man sieht, was man ins Graffiti-Feld schreibt und erleichtert so das Erlernen der Palm-spezifischen Graffiti-Schrift. Zudem erhält man quasi als Bonus einen hintergrundbeleuchteten Graffiti-Bereich, um das Gerät auch bei totaler Finsternis leicht bedienen zu können. Dies bietet ansonsten nur das neue Palm-Modell m505.

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eimert 20. Mai 2002

AAALSO, jstzt noch mal mit Brille. Bei allen drei Links gibt es den 330 nicht...

eimert 20. Mai 2002

OK, Ihr habt recht! Seufz! Tür zu - unterwegs zum Optiker ...

Herrmann 17. Mai 2002

PalmShop, Delineo dun LetsBuyiT, steht im Artikel. Das ist doch Deutschland, oder...

eimert 17. Mai 2002

Ich fragte "WO IN DEUTSCHLAND" - wer lesen kann ... :-)

Sindbad 17. Mai 2002

was soll die Frage? Steht doch alles im Test drinn - sogar mit den Verlinkungen zu den...

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