Anzeige

Männer versenden keine E-Mails zum Thema Liebe

Auswertung einer von MSN in Auftrag gegebenen Studie zur E-Mail-Verwendung

MSN hat jetzt die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die sich mit der Nutzung und den Inhalten von E-Mails beschäftigt. Dazu wurden im Herbst letzten Jahres über 100 MSN-Hotmail-Kunden für die Teilnahme an der Studie akquiriert, die ihren E-Mailausgang für die Forschungszwecke zur Verfügung stellten.

Anzeige

Insgesamt wurden 2336 E-Mails vom Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung der Ludwig-Maximilians-Universität München analysiert. Die Teilnehmer hatten sich über ein Angebot auf der MSN-Homepage für die Untersuchung angemeldet. Bei der Studie wurden nur die ausgehenden E-Mails ausgewertet, um den Datenschutz zu gewährleisten. Zudem unterschrieben die Teilnehmer eine Einverständniserklärung, dass ihr E-Mailausgang analysiert werden darf.

Zuerst mussten die 107 Probanden in einem Fragebogen Auskunft über ihre E-Mail-Nutzung geben. Von Anfang September leiteten sie dann über einen Zeitraum von insgesamt knapp zwei Monaten ihre ausgehenden E-Mails an eine eigens von der Ludwig-Maximilians-Universität eingerichtete E-Mail-Adresse weiter. Während der nachfolgenden fünf Monate wurden die E-Mails wissenschaftlich ausgewertet.

Die ausgewerteten E-Mails wurden in private und in geschäftliche E-Mails kategorisiert. Von den insgesamt 2339 ausgewerteten E-Mails waren knapp drei Viertel (1691) privater Natur, wobei der umfassendste Bereich "Freunde, Bekannte & Familie" ausmachte (49,85 Prozent der privaten E-Mails, 36 Prozent aller ausgewerteten E-Mails), gefolgt von "Computer & Internet" (22 Prozent der privaten E-Mails, 16 Prozent aller ausgewerteten E-Mails), "Beziehung, Liebe & Flirt" (7,7 Prozent der privaten E-Mails, 5,6 Prozent aller ausgewerteten E-Mails) und "Arbeit, Schule & Uni" (3 Prozent der privaten E-Mails, 2,2 Prozent aller ausgewerteten E-Mails).

Mit einem Gesamtanteil von rund 17 Prozent spielen die geschäftlichen E-Mails nur eine untergeordnete Rolle. Mit 25 Prozent bilden 'Bestellungen von Waren und Dienstleistungen' den Hauptanteil, gefolgt von den Unterkategorien "Accountprobleme & Webmasteranfragen" (7,5 Prozent), "Themen rund um PC & Internet" (7 Prozent) oder "Warenangebote & Produktinfos" (5,5 Prozent) und "Forwards von E-Mails" mit geschäftlichen Inhalten (4 Prozent).

Zudem wurden deutliche Unterschiede bei der E-Mail-Nutzung zwischen Männern und Frauen festgestellt: E-Mails zu "Familieninternes", "psychologische Aufmunterungen" und auch zu "Liebe, Beziehung & Partner" sind ausnahmslos Frauensache, von Männern kam hierzu kein einziger Beitrag. Bei den männlichen Teilnehmern dominierten dafür klar Themen wie "Forwards von kommerziellen Mails" (100 Prozent) und E-Mails zu "Arbeitssituation & Bewerbung".


eye home zur Startseite
Mike Rohrmoser 18. Jul 2001

Entspann' Dich mal. Der Zweck ist ja wohl mehr als offensichtlich. Ein Unternehmen kann...

BeatBoy 27. Jun 2001

Und ich will gar nicht wissen wer alles an der Studie teilgenommen hat ohne es zu...

A.Bentheim 24. Jun 2001

Absolut richtig.

Peter 18. Jun 2001

Richtig! so einen Bullshit habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen. Welchem Zweck...

AK 18. Jun 2001

Sehr repräsentativ ;-) Von 100 Leuten auf zig Millionen Internet-User zu schließen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Abteilungsleiter IT (m/w)
    GAG Immobilien AG, Köln
  2. Software-Entwickler/in für den Bereich HMI
    Robert Bosch GmbH, Crailsheim
  3. Softwareentwickler (m/w) User Interface / Datenbasis
    ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  4. Administrator (m/w) E2E-Monitoring
    BG-Phoenics GmbH, München

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       

  1. Axanar

    Paramount/CBS erlaubt Star-Trek-Fanfilme

  2. FTTH/FTTB

    Oberirdische Glasfaser spart 85 Prozent der Kosten

  3. Botnet

    Necurs kommt zurück und bringt Locky millionenfach mit

  4. Google

    Livestreaming direkt aus der Youtube-App

  5. Autonome Autos

    Fahrer wollen vor allem ihr eigenes Leben schützen

  6. Boston Dynamics

    Spot Mini, die Roboraffe

  7. Datenrate

    Tele Columbus versorgt fast 840.000 Haushalte mit 400 MBit/s

  8. Supercomputer

    China und Japan setzen auf ARM-Kerne für kommende Systeme

  9. Patent

    Die springenden Icons von Apple

  10. Counter-Strike

    Klage gegen Wetten mit Waffen-Skins



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Mirror's Edge Catalyst im Test Rennen für die Freiheit
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

Schulunterricht: "Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
Schulunterricht
"Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
  1. MCreator für Arduino Mit Klötzchen LEDs steuern
  2. Lifeboat-Community Minecraft-Spieler müssen sich neues Passwort craften
  3. Minecraft Befehlsblöcke und Mods für die Pocket Edition

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

  1. Re: Also da muss man sich ja fragen

    quineloe | 22:02

  2. Re: zügig Neuwahlen - die Lösung

    NixName | 22:00

  3. Re: Neue Virtualisierungstechnologie?

    Prinzeumel | 21:59

  4. Re: Nicht ganz die Wahrheit

    quineloe | 21:58

  5. Re: Glückwunsch an die Briten

    NixName | 21:58


  1. 17:47

  2. 17:01

  3. 16:46

  4. 15:51

  5. 15:48

  6. 15:40

  7. 14:58

  8. 14:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel