Test: Palm m505 mit Farb-Display
Erstmals selbstreflektierender Farb-Bildschirm in einem PalmOS-PDA
Seit Ende letzter Woche ist der Palm m505 in ersten Stückzahlen in Deutschland im Handel erhältlich und liegt damit im angepeilten Zeitplan. Im Unterschied zum m500 besitzt der m505 ein Farb-Display, das im Test seine Fähigkeiten unter Beweis stellen musste.

Palm m505
Bis auf das verwendete Display und andersfarbige Applikationstasten gleichen sich der m500 und der m505 wie ein Ei dem anderen. In beiden Palm-PDAs werkelt das PalmOS in der neuen Version 4.0 und beide besitzen einen Speicherkarten-Slot, in den SD- und MultiMedia-Cards hineinpassen. Zu Neuerungen des PalmOS 4.0 und den Umgang mit Speicherkarten sei daher auf den vierseitigen Test zum Palm m500 verwiesen.
Als erstes PalmOS-Gerät besitzt der m505 ein selbstreflektierendes Farb-Display. Die beiden anderen in Deutschland erhältlichen PalmOS-Modelle mit Farb-Bildschirm, der Palm IIIc und der Visor Prism von Handspring, setzen auf hintergrundbeleuchtete Displays, die im Betrieb nach ständiger Beleuchtung verlangen. Verglichen mit PDAs, die ein Graustufen-Display verwenden, erhöht dies natürlich den Stromverbrauch. Bei direkter Sonneneinstrahlung versagen hintergrundbeleuchtete Schirme prinzipbedingt und werden regelrecht "blind".

m505 in Dockingstation
Ein selbstreflektierendes Display wie im m505 benötigt in der Theorie keine ständige Beleuchtung, weil das Umgebungslicht zur Ausleuchtung genutzt wird. Allerdings kommt das Modell im m505 bei durchschnittlichen Lichtverhältnissen nicht ohne Beleuchtung aus. Besonders gut sind baubedingt hingegen die Bildschirm-Informationen bei Sonnenschein zu erkennen. Darüber hinaus ermöglicht ein selbstreflektierendes Display eine geringe Geräte-Bauhöhe, so dass ein modifiziertes Palm-V-Gehäuse ausreicht und der m505 damit der derzeit flachste Farb-PDA auf dem Markt ist.






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