Test: Palm m505 mit Farb-Display
Unser Testmuster wies leider einige Fabrikationsmängel auf, die laut Palm aber ein Einzelfall sind. So war der Ein-Aus-Schalter sehr schwergängig, was besonders störte, weil man nur darüber die Display-Beleuchtung aktivieren konnte, indem man den Knopf gedrückt hält. Bei unserem Modell glich das Aktivieren der Beleuchtung daher einem Lotteriespiel, denn oft schaltete man das Gerät stattdessen versehentlich aus. Zu allem Übel ließ sich der Stift nur durch Werkzeug-Einsatz lösen und erfordert beim Herausnehmen aus dem Schacht immer noch viel Kraftaufwand.

Oberansicht m505
Fazit:
Das Display des m505 konnte nicht überzeugen und der von Palm anvisierte Stromspar-Effekt blieb größtenteils aus. Denn die meisten Arbeitssituationen verlangen nach der zuschaltbaren Beleuchtung, die das Display dann nur schwach und zudem ungleichmäßig ausleuchtet. So pfiffig die Idee eines Transflektiv-Displays ist, so unzureichend wurde diese von Palm umgesetzt. Gewisse Abhilfe könnte hier eine veränderbare und damit hellere Bildschirm-Ausleuchtung bringen.
Denn so bleibt der Sinn und Zweck dieses Geräts unklar: Nur die wenigsten PalmOS-Applikationen profitieren von einem Farb-Display, was durch den Spaß-Faktor eines guten Farb-Schirms aber wieder ausgeglichen wird. Das gilt jedoch in der PalmOS-Welt nur für die Modelle mit hintergrundbeleuchteten Displays, wie man sie im Palm IIIc oder Visor Prism findet. Das Display des m505 zeigt, dass man hier mit einem Graustufen-Modell wie im m500 deutlich besser bedient ist.
Die Kritikpunkte beim Test des m500 gelten leider ebenso für den Palm m505. Der eingebaute Lithium-Ionen-Polymer-Akku lässt sich nur über die Dockingstation aufladen. Wenn man also kein zusätzliches Geld in ein Reise-Ladegerät investiert, muss man auf Reisen das recht klobige Cradle mitschleppen. Zudem erfüllen die beiden neuen Alarm-Funktionen "Vibration" und "stiller Alarm" ihre Aufgabe mehr schlecht als recht. Gut gelungen ist hingegen die Einbindung von SD- respektive MultiMedia-Cards in das PalmOS 4.0. Anwendungen lassen sich direkt von der Speicherkarte starten, so dass ein manuelles Umkopieren, wie etwa beim Sony Clié, entfällt.
Anmerkung
Die von Palm zur Verfügung gestellten Produktbilder geben die tatsächliche Display-Helligkeit nur unzureichend wieder. Da es fast unmöglich ist, den Display-Inhalt samt PDA zu fotografieren, wird der Bildschirm-Inhalt meist nachträglich als Screenshot hineinkopiert.
| Test: Palm m505 mit Farb-Display |





Sehr geehrter Herr Micha, Ich habe Ihres Thema im Google gesehen und als Student der...
Dear sir or madam, Please send for me dativ test for learning Deutsch language. Best...
Beiträge immer sein angenehmer zu lesen wenn rischtig geschrieben, Punkt.
obwohl...
Bisher hatte ich Golem.de immer unter dem Aspekt der technischen Informationen gesehen...
Kommentieren