Test: Palm m500 mit Graustufen-Display
PalmOS 4.0 beherrscht nun Zeitzonen, die von Applikationen abgefragt werden können. Palm überarbeitete auch die Sicherheits-Einstellungen: Eingegebene Kennwörter zeigen private Einträge jetzt nur noch in der laufenden Applikation. In anderen Programmen bleiben solche Einträge je nach Einstellung maskiert oder verborgen. Außerdem soll die Hintertür im PalmOS nun verschlossen sein.

m500 - Ansicht von oben
Wie schon beim Palm m105 gehört auch bei den Top-Modellen m500 und m505 das Mobile Internet Kit zum Lieferumfang. Darüber hinaus spendiert Palm den Top-Modellen weitere Zusatz-Software: Etwa den Dokumenten-Konverter DocumentsToGo 3.0, womit sich auch Word- und Excel-Dateien auf dem Handheld bearbeiten lassen. Für die Bearbeitung von Bildern liegt die PhotoSuite Mobile Edition mit im Karton. Und schließlich ermöglicht der PalmReader das Lesen von E-Books. All die Programme befinden sich als separate Archive auf der Installations-CD und müssen manuell nachinstalliert werden.
Und schließlich liegt dem Paket der aktualisierte Palm Desktop 4.0 für Windows und MacOS bei, der die Installation von Applikationen direkt auf die SD-Card erlaubt. Neben weiteren kleinen Verbesserungen an der Oberfläche und Bedienung enthält dieser nun den HotSync-Manager in der Version 4.0, der seine Daten sowohl über USB als auch über Infrarot austauschen kann. Löblich, dass Palm dem m500 eine umfangreiche gedruckte Anleitung beilegt, so dass sich der Neuling bequem mit den Funktionen des Geräts vertraut machen kann.

SD-Card
Zum Test stand uns ein erstes Seriengerät aus der US-Produktion zur Verfügung, daher fehlte hier die Option zur Sprachwahl noch. In den hier zu Lande verkauften Geräten soll beim ersten Einschalten eine Abfrage erscheinen, bei der zwischen Sprachen wie Deutsch, Englisch und Französisch gewählt werden kann. Die deutschen Seriengeräte sollen zum Preis von 999,- DM in etwa zwei Wochen in den Handel kommen.
Fazit:
Der Palm m500 erweist sich insgesamt als würdiger Nachfolger des Palm Vx und schließt mit dem neuen SD-Slot endlich zur Konkurrenz auf, die ihre Geräte schon lange mit Erweiterungs-Slots ausrüstet. Da sich im Lieferumfang aber keine SD-Card befindet, verpasst Palm hier die Chance, den Steckplatz entsprechend zu fördern.
Schade auch, dass Palm die Chance verpasste, das lästige versehentliche Einschalten des PDAs vollständig zu umgehen. Als unbefriedigend erwies sich leider auch die Implementierung des stillen Alarms und der Vibrationsfunktion. Bleibt die Hoffnung, dass Dritthersteller hier in die Bresche springen und mit guten Zusatz-Applikationen diese Unzulänglichkeit beheben.
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Selbst der PAlm III, IIIx, V, Vx läßt sich auf Palm OS 4.1 updaten !
Hallo, das muss aber nicht heißen, dass PalmOS 4.0 nicht auch mit alten Geräten...
Meiner Kenntnis nach dürfte ein Update des VX unmöglich sein, da das Flash-ROM des VX nur...
Hallo, Nein. Ich beschreibe im Test nur, dass die Daten in den RAM-Speicher geladen und...
Hallo, noch bietet Palm das PalmOS 4.0 nicht als Upgrade an. Ob es Ihnen etwas bringt...
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