Wiggles - Kleine Wichtel, großer Spielspaß?
Variantenreiches Strategiespiel kurz vor Fertigstellung
Es soll ja noch Spieler geben, denen die ewige Neuauflage bereits sattsam bekannter Aufbaustrategiespiele auf Dauer dann doch ein wenig zu eintönig ist. Vielleicht kann ihnen ja schon bald geholfen werden, denn die Wiggles schicken sich an, frischen Wind in die angestaubten Hütten der Siedler, Völker & Co. zu pusten.

Screenshot #1
Dabei wird ein Vergleich mit letztgenannten Blockbustern dem vom Berliner Entwicklungsstudio SEK erdachten Spiel nicht wirklich gerecht, schließlich bieten die Wiggles mehr als nur simple Aufbau-Kost. Zu Beginn müssen allerdings schon nach bester Aufbau-Manier Ressourcen eingesammelt und Wege und Behausungen erstellt werden. Allerdings gleichen diese nicht den herkömmlichen und aus anderen Spielen bekannten Wohnsiedlungen, denn die Wiggles fühlen sich vor allem unterirdisch wohl und gestalten somit das Erdreich nach eigenen Vorstellungen um.

Screenshot #2
Schon hier zeichnet sich jedoch einer der größten Unterschiede zu vergleichbaren Titeln ab: Anstelle von unzähligen und namenlosen Kreaturen verfügt der Spieler hier nur über eine begrenzte Menge an Wichteln, die durch ihre putzige Mimik und eigene Namen zu wirklichen Persönlichkeiten reifen. Vorsicht ist also geboten, denn der Verlust eines der kleinen und süßen Zwerge kann den Spieler in arge spielerische Bedrängnis bringen - mal ganz abgesehen davon, dass das Ableben der eigenen Kreaturen hier per se schon traurig genug ist.
Natürlich verharrt der eigene Stamm nicht bei der anfänglichen Größe von einigen wenigen Wiggles, mit der Zeit vermehren auch sie sich - und zwar auf ganz herkömmliche Art und Weise, denn hier werden Babys nicht per Mausklick erzeugt, sondern entstehen als Resultat echter Beziehungen zwischen Zwergenmännlein und -weiblein. Und, ebenfalls wie aus dem realen Leben entnommen: Nicht immer finden die Paare so schnell zusammen, wie es sich der Spieler vielleicht wünschen würde; springt der berühmte Funke nicht über, darf man sich auch keine Turteleien mit späteren, nachwuchsfördernden Bettaktivitäten erhoffen.







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