Spieletest: Mechwarrior 4 - Polierte Kampfroboter
Neuer Action-Titel im BattleTech- Universum
16 Jahre hat das BattleTech-Universum mittlerweile auf dem futuristischen Buckel, die Ideen für neue Spielkonzepte scheinen den Entwicklern aber noch lange nicht auszugehen. Zum vierten Mal darf man nun schon in einem der gewaltigen BattleMechs Platz nehmen und in den Kampf gegen das Böse ziehen.
Die Hintergrundgeschichte zeigt allerdings bereits erste Abnutzungserscheinungen: Wieder einmal kämpft ein Clan um die Freiheit, einmal mehr ist der Spieler der einzige Überlebende eines Adelsgeschlechts, und natürlich ist der Kampf für die Befreiung des Planeten mehr oder weniger aussichtslos. Die praktische Durchführung der Rettungsaktion unterscheidet sich allerdings erheblich von den bisherigen Mechwarrior-Abenteuern.

Screenshot #1
Da wäre zunächst einmal die opulente Präsentation: Die Roboter sind detaillierter und farbenfroher denn je, Explosionen begeistern durch fulminante Feuerbälle, Tag- und Nachtwechsel sowie verschiedene Witterungsbedingungen sorgen zusätzlich für Abwechslung. Zudem sprüht das Programm geradezu vor Leben, denn anstelle öder und wüster Landschaften gibt es nun großzügig bevölkerte Areale, in denen Zivilisten, Alliierte und Feinde ihren Beschäftigungen nachgehen oder bei bevorstehenden Angriffen Reißaus nehmen.

Screenshot #2
Die Zwischensequenzen erinnern in ihrer kinoreifen Präsentation und der etwas naiven Gut- und Böse-Darstellung an die Command & Conquer-Serie, auch hier sind die Dialoge an Pathos kaum zu überbieten, und natürlich sind alle an der Schlacht beteiligten Frauen jung und gut aussehend, wohingegen die Bösen durch dunkle Kleidung und Haarfarbe auffallen.
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Ich kann mich der Betrachtung meines Vorschreibers nicht ganz anschließen. Mechwarrior 1...
Na ja ob nun Mechwarrior 4 wirklich der Höhepunkt der Mechwarriorserie darstellt...
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