Spieletest: Alice - Blutrausch im Wunderland
Anstelle gewöhnlicher Schusswaffen greift Alice aber auf weitaus einfallsreichere Mordwerkzeuge zurück: So darf man beispielsweise unliebsame Gegner mit einer Spielkarten-Pistole außer Gefecht setzen. Auch die Rätsel sind oftmals mehr als ungewöhnlich, außer den üblichen Such-den-Schalter-Aufgaben muss etwa mal ein kleines Akustik-Quiz gelöst werden.
Zum fantasievollen und immer wieder Überraschungen bietenden Spieldesign gesellt sich eine Präsentation, die kaum Wünsche offen lässt: Die erfolgreiche Q3-Engine beeindruckt mit flüssigen Animationen und wunderschönen Grafiken, die Sounduntermalung würde auch einem Horror-Film alle Ehre machen, nur die manchmal etwas ungünstig übersetzte deutsche Sprachausgabe gibt Grund zur Kritik.
Fazit:
Für Kinder ist Alice auf Grund des häufigen Blutvergießens eher weniger zu empfehlen, für Action-Freunde dafür um so mehr: Schon lange konnte kein Titel in diesem Genre mit derart vielen Überraschungen aufwarten. Da auch die technische Umsetzung mehr als gelungen ist, gehört Alice zweifellos in eine Riege mit Action-Highlights wie Voyager Elite Force und Heavy Metal FAKK 2. Nur zu verständlich, dass man Alice demnächst auch im Kino bewundern kann - unter der Regie von Wes Craven wird das Horror-Spektakel bald auch die Lichtspielhäuser unsicher machen.
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