Bei Computergames scheiden sich die Geister
Männer zocken mit Strategie - Frauen mögen Ego-Shooter nicht
Computerspiele erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. 83,84 Prozent der Männer und 91,09 Prozent der Frauen nutzen regelmäßig Spiele. Das ergab eine Online-Umfrage von PC-Spezialist und der World-of-Cheats unter fast 1.200 Usern.
Dabei kaufen die Männer aber etwas mehr Spiele als die Frauen. 11,92 Prozent kaufen zehn und mehr Spiele pro Jahr. Bei den Frauen sind es 8,91 Prozent. Ansonsten liegen Männer und Frauen beim Spielekauf fast gleichauf. Dabei kaufen die Frauen deutlich günstiger ein. 95,05 Prozent der Frauen geben monatlich weniger als 100 Mark für neue Games aus. Bei den Männern sind es 91,5 Prozent.
Absolute Spielefreaks unter den Frauen sind scheinbar rar, denn gerade einmal 0,5 Prozent geben mehr als 250 Mark pro Monat für Spiele aus. Da sind die Männer schon deutlich großzügiger. Fast dreimal so viele (1,4 Prozent) kaufen für mehr als 250 Mark im Monat Spiele ein - 38,46 Prozent davon sogar für über 400 Mark.
57,25 Prozent der Männer favorisieren Spiele aus dem Bereich der Strategie- und Wirtschaftssimulationen. 71,20 Prozent der Frauen setzen dagegen auf Adventure und Rollenspiele und kämpfen im Stile von Lara Croft um die Rettung der Erde. Bei den Männern liegen Konsolenspiele mit 8,86 Prozent auf dem letzten Platz.
Bei den Frauen nehmen Ego-Shooter die letzte Position ein (6,52 Prozent). Ein Viertel der Frauen (25,54 Prozent) nutzt bereits Online-Spiele, um über das Internet mit Spielern auf der ganzen Welt zu zocken. Bei den Männern sind es fast zehn Prozent weniger (16,29 Prozent).






