AIBO - Sony präsentiert zweite Roboterhund-Generation

Interaktiver Entertainment-Roboter wurde erweitert

Sony Europa hat heute die zweite Generation des autonomen Unterhaltungsroboters AIBO ERS-210 vorgestellt, die mit zahlreichen neuen Zusatzfunktionen ausgestattetet ist. Sie tritt in die Fußstapfen des im vergangenen Jahr weltweit erstmals angekündigten autonomen Unterhaltungsroboters AIBO ERS-110 sowie dessen Special Edition (ERS-111), die sich trotz seines hohen Preises innerhalb kürzester Zeit zu einem Verkaufsschlager entwickelten.

Anzeige

AIBO ERS-210
AIBO ERS-210
Im Vergleich zur Vorgängerversion kann der neue AIBO zusätzlich beide Ohren bewegen, verfügt über eine größere Anzahl von LEDs und ist mit Berührungssensoren am Kopf, Kinn und Rücken bestückt. Durch diese neuen Funktionen kann AIBO ERS-210 simulierte Emotionen wie "Freude" oder "Zorn" ausdrücken. Außerdem wurde die autonome Robotertechnologie so erweitert, dass sie besser auf äußere Stimuli reagieren oder eigene Entscheidungen treffen und lernen kann.

Der AIBO ERS-210 beinhaltet zusätzliche Leistungsmerkmale, die auf Anregung von bisherigen AIBO-Besitzern entwickelt wurden: Dazu zählen eine Aufzeichungsfunktion für den Namen, mit deren Hilfe der Roboterhund seinen eigenen Namen erkennen kann, sowie eine Spracherkennung für 50 einfache Worte und die Möglichkeit, Fotos aus AIBO-Perspektive aufzunehmen.

Allerdings sind nicht alle Funktionen von Anfang an zu nutzen: Erst in Verbindung mit separat erhältlichen Memory Sticks, die entsprechende Software enthalten, kann der ERS-210 seine Hardware ausreizen und dank besserer Reaktion auf seine Umwelt lebendiger wirken. Weiteres optionales Zubehör erlaubt es, AIBO-Besitzern über den PC einfache Veränderungen in den Bewegungen und den Lauten von AIBO einzuspielen. Dadurch lässt sich die Interaktion mit AIBO auf persönliche Anforderungen zuschneiden.

In Verbindung mit den auf Memory Stick ausgelieferten optionalen Softwareanwendungen "AIBO Life" oder "AIBO Fun Pack" macht AIBO auf das Kommando "Take a Photo" mit einer Spezialfarbkamera ein Foto von seiner Umgebung. Mit der Software "AIBO Fun Pack" können die aufgezeichneten Bilder auf einen PC überspielt werden.

Durch den Kauf einer separaten Datenfunk-PC-Card "AIBO Wireless LAN Card" und der Software "AIBO Master Studio" können zudem AIBOs Bewegungen und Laute auf einem Heimcomputer kreiert und dann über Funk gesendet werden, um AIBOs Bewegungen und Soundeffekte zu kontrollieren.

Der 1,5 kg schwere AIBO ERS-210 wird in den Farbgebungen Gold, Silber und Schwarz hergestellt. Er ist in Japan (150.000 Yen, ohne MwSt.) und den USA (1.500 US-Dollar, ohne MwSt.) in unlimitierten Stückzahlen erhältlich, wird im Gegensatz zu dem Vorgängern seinen Weg aber auch nach Europa finden und 1.500 Euro zzgl. MwSt. kosten. Vorbestellungen werden für alle Länder ab dem 16. November 2000 per Telefon (Deutschland: +49 (0)69 95 08 63 10) oder Internet entgegengenommen. Die Auslieferung von AIBO ist für Anfang Dezember geplant.

Am 1. August 2000 wurde die ER Business Division als separate "Entertainment Robot Company" (ERC) innerhalb der Sony Corporation gegründet, damit sich die AIBO-Entwickler auf die Entwicklung von Unterhaltungsrobotern konzentrieren können. Sony hofft damit nicht nur den Markt zu testen und Technologien für Entertainment-Roboter zu entwickeln, sondern maßgeblich an dem Aufbau und der Entwicklung eines eigenständigen Marktes für Entertainment-Roboter mitwirken zu können.



Anzeige

  1. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München
  2. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  3. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  4. IT-Prozess- und Anwendungsberater (m/w) Produktinformationsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

  1. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  2. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  3. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  4. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  5. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  6. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  7. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  8. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  9. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  10. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

    •  / 
    Zum Artikel